Aktuelles

Glocke vor einer Kirche in Griechenland.
Glocke vor einer Kirche in Griechenland.

Wie er, so sind auch wir in dieser Welt.“  (1. Johannes 4, 17b)

Seid wachsam, steht fest im Glauben, seid mutig, seid stark!“ (1. Korinther 16, 13)

Christen sind vom Dreieinigen Gott in diese Welt gestellt, damit sie sich bewusst in ihr bewegen und gezielt in ihr handeln. Dazu ist es nötig, über das Geschehen in unseren Kreisen und um uns herum informiert zu sein. In dieser ersten Rubrik bringen wir deshalb wichtige Nachrichten und interessante Kurzberichte über jüngste Ereignisse und Vorgänge in Kirche und Welt, speziell im Leben der Bruderschaften, sowie Kommentare.


Eindrücke von der 15. Korea-Reise

23. September 2016

Die nebenstehende Flagge ist die von Südkorea – in der Form mit dem weinenden Herzen aufgrund des Geteiltsein des Landes.

Vom 31. Mai bis 14. Juni 2016 folgte Prof. Dr. Peter Beyerhaus DD einer vielfachen Einladung von Kirchenführern und akademischen Verbänden zu Predigt- und Vortragsdiensten an verschiedenen Orten und in verschiedenen Organisationen Südkoreas. Es war dies sein 15. Korea-Besuch.

Bitte lesen Sie weiter unter „undefinedPeter Beyerhaus“.

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Brief 1945 aus dem Familienarchiv – ein zeitgeschichtliches Dokument

15. August 2016

Im Folgenden bringen wir einen Brief, den Peter Beyerhaus als 16-Jähriger aus seinem damaligen Heimatort in Berlin-Borsigwalde an seine Mutter und seine beiden Geschwister geschrieben hat. Er versteht sich als ein zeitgeschichtliches Dokument autobiographischer Art.

Bitte gehen Sie zum Lesen des Briefes und der einleitenden Erläuterung des Verfassers
zur Rubrik „undefinedPeter Beyerhaus

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15. Korea-Einsatz von Prof. Beyerhaus

30. Mai 2016

Liebe Brüder und Schwestern!“, schrieb Prof. Beyerhaus kürzlich an einige Bekannte. „Hiermit möchte ich Euch mitteilen, dass ich, so Gott will, in Begleitung von meinem Freunde Jürgen Schlicksupp nach Südkorea zu fliegen gedenke.“

Der Einsatz von Prof. Beyerhaus in dem Land, das ihm seit seiner Doktorarbeit geistlich ans Herz gewachsen ist, findet statt

vom 31. Mai bis 14. Juni 2016


Anblick der Myungsung Presbyterian Church in Seoul / Korea

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Ostern 2016 – Anbruch einer neuen Schöpfung

26. März 2016

 Die Auferweckung Jesu ist wie ein Blitzschlag,
der aus der Hand Gottes niederfährt, 
der die Gewalt des Todes an einer einzigen Stelle zerbricht
und damit eine Wende der Zeiten herbeiführt.
Mit dem ersten Ostermorgen bricht ein zweiter Schöpfungstag an,
nimmt die Schöpfung einer zweiten Welt,
die nicht mehr dem Tode verfällt, eine Welt des ewigen Lebens,
ihren Anfang.“


Walter Künneth (1901-1997)

Mit diesen Worten des Erlanger Auferstehungstheologen aus seinem Büchlein „Ostergedanken“, einem kraftvollen Zeugnis gegen alle heutige Bezweiflung und Bestreitung des Osterereignisses, wünschen wir den Besuchern dieser Homepage

ein gesegnetes Fest der Auferstehung Jesu Christi.


Das Bild zeigt die Darstellung der Auferstehung Jesu Christi im Mittelteil des Altars der Stuttgarter Hospitalkirche, 1927 geschaffen von Prof. D. Rudolf Schäfer, dem bekannten evangelischen Kirchenmaler und Illustrator (1878-1961).
Sohn eines Theologen und Enkel eines Sozialreformers, verstand sich Schäfer als einen lutherischen Künstler, der die Gläubigen durch seine Bilder unterweisen wollte. Als Autorität für kirchliche Kunst galt er bei Theologen seit Mitte der 1920er Jahre; den Professorentitel (1913) verlieh ihm der sächsische König, Kiel den Ehrendoktor. Den größten Teil seines Werkes machen Ausgestaltungen kirchlicher Räume aus; auch bebilderte er zahlreiche Bücher. (Photo: Dorothea Killus, vom Scan eines großen Transparents mit der Gesamtdarstellung des dreiflügeligen Altarbildes, das seit dem Beginn der Renovierung der Hospitalkirche im Herbst 2015 dort leider nicht mehr zu sehen sein wird.) 

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Prof. Dr. Peter Beyerhaus - ein neues Lebensjahr unter dem reichem Segen des erhöhten und wiederkommenden Herrn!

1. Februar 2016

 
Prof. Beyerhaus in der Kirche des geistlichen Freizeitzentrums von Hjälmseryd in Småland/Schweden neben einem Werk der Holzkünstlerin Eva Spångberg.

Ein an Ereignissen und Wirkkraft sehr erfülltes Lebensjahr geht für Prof. Beyerhaus mit dem ersten Monat des neuen Jahres zuende.  Auch wichtige Jubiläen haben es geprägt, zumal zwei „diamantene“. In sein  neues Lebensjahres fällt ein bedeutsames „goldenes“ Jubiläum: der Beginn seiner ökumenisch-missionarischen Professur in Tübingen mit dem Sommersemester 1966 nach neun Jahren Missionsdienst in Südafrika.

Bitte lesen Sie weiter unter „undefinedPeter Beyerhaus“.

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NEUERSCHEINUNG

10. Dezember 2015

Weihnachten – Zeit des Schenkens. Schenken Sie ein Stück neuster Kirchengeschichte – und vertiefen Sie sich selber in sie!

 

Mit großer Freude können wir Ihnen mitteilen, daß die lang erwartete Dokumentation über den Zweiten Kirchenkampf jetzt da ist: ein Buch von 736 Seiten, davon 40 S. Bildteil und mit ausführlichem Anhang. Erschienen beim VTR in Nürnberg. ISBN 3-95776-042-5. Preis: 39,80 €.

Lesen Sie Näheres unter undefinedGLAUBENSKAMPF

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Flüchtlingskrise, Nächstenliebe und langfristige Verantwortung

von Prof. Dr. rer. nat. Bodo Volkmann

4. Dezember 2015

Den Übergang in das neue Jahr erleben wir als Deutsche inmitten einer Flüchtlingskrise von ungeheurem Ausmaß. Da sind 2015 rund eine Million Menschen aus fremden Kulturen in die Bundesrepublik gekommen, und diese Zahl könnte sich  allein durch den Nachzug von mehreren Millionen Familienangehörigen noch erheblich erhöhen. Ein Ende dieses gewaltigen Menschenstroms ist nicht in Sicht. Im Gegenteil: er könnte im neuen Jahr noch stark zunehmen.


Honoré Daumier: Die Flüchtlinge. 2. Drittel 19. Jh.

Bitte lesen Sie weiter unter „undefinedZEITGESCHEHEN“.

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Südafrika-Reise 2015 - ein Bericht

18. November 2015

Bericht über unsere Reise nach Südafrika
vom 7. bis 18. September 2015

Mit meiner diesjährigen Reise nach Südafrika ging mein lang gehegter Wunsch in Erfüllung, das Land, in dem Ingegärd und ich in den Jahren 1957 bis 1965 unsern gemeinsamen Einsatz in der Missionsarbeit geleistet hatten und wo drei unserer Kinder geboren worden sind,  noch einmal in meinem Leben wiederzusehen und die Stätten unseres einstigen Wirkens zu besuchen.

Es war also eine Art Nostalgiereise; aber nicht nur das. Denn ich spürte zugleich die Verpflichtung, unsere dortigen Freunde vor der Gefahr zu warnen, die mit der unseligen Gender-Ideologie auch auf sie zukommen werde und mit der die Internationale Konferenz Bekennender Gemeinschaften sich auf ihrem sechsten Ökumenischen Bekenntniskongress vom 4. bis 7. September im Einkehrhaus St. Virgil in Salzburg befasst hatte.

Lesen Sie weiter
in der Rubrik „undefinedPeter Beyerhaus“.

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Erfahrungen, die mein Leben geprägt haben

17. November 2015

Vortrag von Peter P. J. Beyerhaus
am 4. November 2015 im Albrecht-Bengel-Haus, Tübingen.

 

Prof. Dr. Peter Beyerhaus war von 1969 bis 1974 der erste Rektor des Tübinger Studienhauses für Theologie; dessen Benennung als Albrecht-Bengel-Haus (ABH) geht ebenfalls auf ihn zurück.
Am 4. November 2015 folgte er einer Einladung von Studienleiter Pfr. Dr. Uwe Rechberger ins ABH zu einem Vortrag vor seiner Konventsgruppe. Diese hatte es sich gewünscht, von ihm persönlich zu hören, was ihn in seinem bisherigen Leben und Dienst geprägt habe und was er weitergeben möchte. Seine Frau Ingegärd, die drei Tage später ihren 85. Geburtstag beging, begleitete ihn dazu gerne und beteiligte sich mit an den Gesprächen.

Der Zuhörerkreis umfaßte um die 30 Studenten; mit dabei war auch die Studienassistentin Christine Tonnier. Der Referent verlas seine schriftlich gefassten Ausführungen mit gelegentlichen Zwischenbemerkungen und Fragen an die Studenten. Er wollte von ihnen hören, wie ihre Situation in der Evangelisch-theologischen Fakultät heute sei, im Unterschied zu der in den ersten Jahren nach der Gründung des ABH im September 1970. Aus dem Echo der Studenten war der Eindruck zu gewinnen, dass die Atmosphäre heute wesentlich friedlicher sei als zur Gründungszeit dieser inzwischen weit bekannten Einrichtung. Nach der Meinung von Studienleiter Rechberger stehen im Grunde jedoch immer noch die gleichen Gegensätze im Raum.
Erfreulich war die sich an den Vortrag anschließende, sehr lebhafte Aussprache, bei der die Studenten nun ihrerseits dem Referenten viele Fragen vorlegten. Ein Thema etwa war die Esoterik; es wurde deutlich, dass sie denselben okkulten Hintergrund hat wie die Magie und Zauberei, mit denen es Ehepaar Beyerhaus einst in Südafrika zu tun gehabt hat. In kleinen Nachgesprächen wurden weitere Themen aufgenommen.
Der Dank für den gelungenen Abend gab sich nicht nur in Beifall Ausdruck, sondern auch in einem sinnigen Geschenk: zahlreichen verschiedenen Früchten aus vielen Ländern der Erde, präsentiert in einem selbstgebastelten Pappkörbchen.

Der im ABH gehaltene Vortrag wird hiermit auch, in erweiterter Form, den Besuchern dieser Homepage zugänglich gemacht.

Lesen Sie weiter
in der Rubrik „undefinedPeter Beyerhaus“.

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Prof. Beyerhaus beim ÖBK in Salzburg

7. September 2015

Vom 3. bis 6. September 2015 fand in Salzburg / Österreich der VI. Ökumenische Bekenntniskongress (ÖBK) statt, veranstaltet von der Internationalen Konferenz Bekennender Gemeinschaften (IKBG).


Sonnenbeschienenes Salzburg.
Blick über die Salzach auf die Altstadt und die Festung Hohensalzburg.



Prof. Dr. Peter P. J. Beyerhaus, Ehrenpräsident der IKBG, hielt dort am 3. Kongresstag, im Rahmen einer der vier Gesprächskreise, ein Kurzreferat über „Anomia und die antichristliche Dimension der Genderideologie“.

Zum Thema „Genderismus“ war im Institut Diakrisis, jetzt Institut für Bekenntnis-Ökumene, im letzten Jahr ein mit Unterschriftenbeteiligung aus allen drei Hauptkonfessionen in mehrere Sprachen übersetzter Aufruf erarbeitet worden; siehe unter undefinedDOKUMENTATIONEN.

Für den 2. Kongresstag war Prof. Beyerhaus die Abendandacht übertragen, die er entsprechend über einen Ausschnitt aus den Endzeitreden Jesu hielt. Wir bringen diese Andacht im folgenden im Wortlaut.

 

Abendandacht

beim VI. Ökumenischen Bekenntniskongress in Salzburg am 4. Sept. 2015,
gehalten von Peter Beyerhaus

 

Bibeltext: Matth. 24, 11 – 14

Und es werden sich viele falsche Propheten erheben und werden viele verführen. Weil der Unglaube überhand nehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten. Wer aber beharrt bis ans Ende, der wird selig werden. Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen.

Liebe Brüder und Schwestern!

Das Thema unseres Kongresses lautet:
Die gute Schöpfung Gottes und ihre Bedrohung“.

Im letzten Referat am heutigen Abend ging es speziell um die Frage, ob die Gender-Ideologie zu einer Auflösung der Geschlechter führe.

Damit wird die Gender-Ideologie zugleich entlarvt als eine Rebellion gegen das von Gott dem Schöpfer gesetzte Grundgesetz, den Nomos, für Seine Schöpfung: Sie ist als anomia die schlechthinnige Leugnung des Wesens des Menschen, den Gott ja, wie es in Genesis 1, 27 heißt, als Mann und Frau erschaffen hat.

Bitte weiterlesen unter der Rubrik undefinedPETER BEYERHAUS

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Von Salzburg nach S ü d a f r i k a

Wichtige Botschaft. Zeichnung aus dem Kongo.
Wichtige Botschaft. Zeichnung aus dem Kongo.

2. September 2015

Unter dem Thema: „Die gute Schöpfung Gottes und ihre Bedrohung“ findet vom 3. bis 6. September 2015 in Salzburg der VI. Ökumenische Bekenntniskongress der Internationalen Konferenz Bekennender Gemeinschaften (IKBG, engl. ICN) statt.

Im Anschluss an ihn gedenkt der Ehrenpräsident der IKBG, Prof. Dr. Peter  Beyerhaus D.D., vom 7. bis 19. September eine Reise nach Südafrika zu unternehmen.

Bitte weiterlesen unter „undefinedPeter Beyerhaus“.

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Diamantene Hochzeit – ein Rückblick

Die Sonne spiegelt sich im Uppsjön-See: Geradezu atemberaubende Anblicke bieten sich im Land der Seen und Wälder (Photo-Quelle: Panoramico / Google maps).
Die Sonne spiegelt sich im Uppsjön-See: Geradezu atemberaubende Anblicke bieten sich im Land der Seen und Wälder (Photo-Quelle: Panoramico / Google maps).

21. August 2015

Am Donnerstag, dem 6. August dieses Jahres,  feierte das Ehepaar Peter Beyerhaus und seine Frau Ingegärd geb. Kalén das seltene Fest der Diamantenen Hochzeit. Es fand in dem südschwedischen Ort Sandsjöbaden, einem am Üppsjön-See -gelegenen Ferienort in der Provinz Småland, statt, wo die beiden seit 1984 ihren Sommerwohnsitz haben – mit Arbeitszimmer, in dem ganze Bücher entstehen.

Bitte weiterlesen in der Rubrik „undefinedPeter Beyerhaus“.

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Gottes Segen zur Diamantenen Hochzeit!

Der Bund Von Ron DiCianni
Der Bund Von Ron DiCianni

6. August 2015

Am heutigen 6. August Jahres feiert das Ehepaar Peter Beyerhaus und seine Frau Ingegärd geb. Kalén das seltene Fest der Diamantenen Hochzeit. Die beiden hatten vor 60 Jahren am Geburtsort der Gattin Tingstad bei Norrköping (Schweden) den Bund fürs Leben geschlossen. Kennen gelernt hatten sie sich im Jahre 1951 als Studenten in Uppsala, wo Ingegärd sich auf das Magisterexamen und Peter auf seine Promotion vorbereiteten. Beide engagierten sich in der Studentenmissionsbewegung und speziell deren zu Evangelisationsfahrten ausschwärmendem Chor.

Bitte weiterlesen in der Rubrik „undefinedPeter Beyerhaus“.

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Neues Institut in Gomaringen-Stockach eröffnet

Die Räumlichkeiten des Instituts vom Garten aus gesehen, mit dazugehöriger Terrasse.
Die Räumlichkeiten des Instituts vom Garten aus gesehen, mit dazugehöriger Terrasse.
Das Institut befindet sich in dem schmucken Ort Gomaringen-Stockach, ganz in der Nähe der evangelischen Kirche.
Das Institut befindet sich in dem schmucken Ort Gomaringen-Stockach, ganz in der Nähe der evangelischen Kirche.

8. Juli 2015

Über viele Jahre hinweg hat das Institut Diakrisis – besonders durch seine Publikationen – die Operationsbasis für die Arbeit der Bekennenden Gemeinschaften in ihrem Wächterdienst gebildet, im deutschsprachigen Raum und weit über dessen Grenzen hinaus.

Seine vielseitige Aufgabe bestand darin, literarisch, in zahlreichen Kontaktnahmen und durch seine Internet-Präsenz biblisch-theologische Grundlagenklärung zu betreiben und für den Bekenntniskampf nutzbar zu machen. Auch stellte es Informationen zu geistlicher, theologischer und kirchlicher Orientierung zur Verfügung.

Bitte weiterlesen in der Rubrik „undefinedGlaubenskampf“.

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Diamantene Ordination

Die dem Pfarramtskandidaten überreichte Ordinationsurkunde. Links die Unterschrift von Bischof Dibelius, rechts unten die von Pfr. Siegfried Beyerhaus.
Die dem Pfarramtskandidaten überreichte Ordinationsurkunde. Links die Unterschrift von Bischof Dibelius, rechts unten die von Pfr. Siegfried Beyerhaus.

9. Juni 2015

P. Beyerhaus erzählt aus seinem Leben

Der 5. Juni 2015 stand für mich unter der lebendigen Erinnerung an meine Ordination vor genau 60 Jahren durch den Berliner Bischof Otto Dibelius in der St. Marienkirche im Jahre 1955.


Die St. Marienkirche in der Berliner Neustadt – Blick zur "schönsten Orgel Berlins". Erbaut vom Silbermann-Schüler Joachim Wagner, hat auch schon J. S. Bach auf ihr gespielt.

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A Genocide of Christians is Underway - and the West Sleeps

June, 8th 2015

A new document attests to the genocide that is being ignored by the world.

Published in Arutz Sheva, Israel (Op-Ed): Tuesday, May 26, 2015 8:29 AM


by Giulio Meotti

The writer, an Italian journalist with Il Foglio, writes a twice-weekly column for Arutz Sheva. He is the author of the book "A New Shoah", that researched the personal stories of Israel's terror victims, published by Encounter and of "J'Accuse: the Vatican Against Israel" published by Mantua Books. His writing has appeared in publications, such as the Wall Street Journal, Frontpage and Commentary.

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Der Ratsvorsitzende der EKD Bedford-Strohm unterstützt Öffnung der Ehe für homosexuelle Partnerschaften

8. Juni 2015

(MEDRUM:) Im SPIEGEL bezieht Heinrich Bedford-Strohm Stellung in der neu entfachten Gleichstellungsdebatte. Für den Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland sind das Geschlecht und die sexuelle Präferenz von Lebenspartnern mit Blick auf die Ehe offenbar gleichgültig.

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Gedenken an die Erste Bekenntnissynode 1934

7. Juni 2015

Vom 29. bis 31. Mai 1934 fand in der Gemarker Kirche von Wuppertal-Barmen die Erste, konstituierende Synode der Bekennenden Kirche zur Zeit des Nationalsozialismus statt. Sie gilt als eines der wichtigsten Ereignisse der neueren Kirchengeschichte, und auch in diesem Jahr wird ihrer dankbar gedacht. Die damalige Synode, an der 139 Delegierte aus 25 Kirchenbezirken teilnahmen, mündete in mehrere Beschlüsse, von denen die wichtigste die Barmer Theologische Erklärung war. Durch sie suchten unsere Väter das biblische Evangelium von Jesus Christus gegen die Irrlehre der „Deutschen Christen“ zu verteidigen.

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Pfingsten 2015

21. Mai 2015

»UND ES SOLL GESCHEHEN IN DEN LETZTEN TAGEN, SPRICHT GOTT, DA WILL ICH AUSGIEßEN VON MEINEM GEIST AUF ALLES FLEISCH...«

Joel 3,1, von Petrus zitiert
in seiner Pfingstpredigt Apg 2,17.

Zum diesjährigen Pfingstfest bringen wir auf dieser Homepage eine geistliche Meditation, die dem sehr lesenswerten Buch „Wo Gottes Feuer brennt: Elemente der Erweckung“ (R. Brockhaus Verlag Wuppertal, 1. Auflage 1999, – 3. Aufl. bei Brockhaus / SCM Witten 2008) entnommen ist. Sein Autor ist der bekannte Missionar Pfarrer Detmar Scheunemann, der von 1957 bis 1989 in Indonesien als theologischer Lehrer, Rektor des Bibelinstituts Batu und Regionaldirektor des WEC International für Ost- und Südostasien tätig war. Während seines Missionsdienstes in Indonesien erlebte er auf der Insel Timor als Zeuge und Mithelfer einer tief greifenden Erweckung. 

Bitte weiterlesen in der Rubrik „undefinedKirchenjahr“.

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Die letzte Reise der Pfarrfrau Fridel Beyerhaus

16. Mai 2015

von Peter P. J. Beyerhaus

„Wenn ich einmal gestorben sein werde“, so sagte mein Vater, Pfarrer Siegfried Beyerhaus, einmal halb scherzhaft zu meiner Mutter Fridel, „so gebe ich Dir noch acht Jahre, bis Du mir nachkommst.“ Die am 1. März 2008 Geborene  war nämlich acht Jahre jünger als ihr im Jahre 1900 geborener Ehemann. Siegfried wurde am 28. November des Jahres 1988 heimgerufen. Wäre sein Ausspruch in Erfüllung gegangen, so wäre seine liebe Fridel ihm im Jahre 1996 in die Ewigkeit gefolgt. Doch für dieses Lebensende war sie damals noch zu vital. Mindestens sieben weitere Jahre stand sie mit beiden Beinen fest auf der Erde. Sie unternahm Reisen, stählte durch Kuren im In- und Ausland ihre Gesundheit und nahm voll am Leben ihrer großen Familie sowie ihrer Kirchengemeinde Berlin-Neuwestend teil.

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Zum Fest Christi Himmelfahrt 2015

15. Mai 2015


Die Erhöhung Jesu Christi zur Rechten des Vaters. Gemälde (Ausschnitt) von Lorenzo Monaco (eigentl. Piero di Giovanni),
einem italienischen Maler der Frührenaissance (* um 1370 vermutlich in Siena; † um 1425 in Florenz).

 

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In Memoriam Fridel Beyerhaus

Die strahlende Jubilarin vom 1. März 2005 Fridel Beyerhaus am Tag nach ihrem 97. Geburtstag.
Die strahlende Jubilarin vom 1. März 2005 Fridel Beyerhaus am Tag nach ihrem 97. Geburtstag.

6. Mai 2015

Am frühen Morgen des 16. April 2015 ist im Seniorenstift in Berlin-Dahlem Frau Fridel Beyerhaus, geb. Korweck – die Mutter von Professor Peter Beyerhaus –sanft entschlafen.
Fridel wurde als Tochter des ostpreußischen Postbeamten Ewald Korweck und seiner Frau Ottilie (geb. Freytag) in Berlin-Moabit geboren. Dort besuchte sie  die Schule bis zur Mittleren Reife.Ostpreußen wurde ihr früh zur zweiten Heimat. Jeden Sommer verbrachte ihre Familie im Samland im Hause des Großvaters Wilhelm Freytag, der in dem Dorf Gamsau Schulleiter war.

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In Memoriam Horst Bürkle

Horst Bürkle
Horst Bürkle

1. Mai 2015

Am 24. April d. J. verstarb in Tutzing am Starnberger See der bekannte Missions- und Religionstheologe Prof. Dr. Horst Bürkle (* 1925). Er wurde am 9. Juni 1925 in Niederweisel in Hessen geboren.Während des II. Weltkrieges leiste er von 1943 bis -45 Wehrdienst und wurde 1944 an der Ostfront verwundet.


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Kirchentag - mit oder ohne - Gemeindetag?

Gomaringen, den 24. April 2015-04-24

Sehr geehrter Herr Dekan Albrecht!

Für Ihre freundliche Einladung zu einem Empfang anlässlich des Christustages am 4. Juni 2015 danke ich Ihnen. Ich werde diese Einladung jedoch nicht wahrnehmen, und zwar aus Grundsatz: In einem historischen Rückblick heißt es zum Thema:

"Kirchentag 1973 - Gemeindetag unter dem Wort 1973"

Bitte weiterlesen unter „undefinedKirchenjahr

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Welche unsichtbare Macht stand hinter dem Flugzeugabsturz in den französischen Alpen?

von Prof. Dr. rer. nat. Bodo Volkmann

6. April 2015

Der 24. März 2015 geht als ein furchtbarer Tag in unsere Geschichte ein. Wir alle sind erschüttert über diesen Flugzeugabsturz in Südfrankreich, bei dem in Sekundenschnelle so viele Menschen den Tod fanden. Über die Ursachen und die Vorgeschichte ist in den letzten Wochen viel gesprochen und geschrieben worden.

Die Fakten konnten ja nach anfänglichen Schwierigkeiten erstaunlich genau aufgeklärt werden. Was ist aber das Besondere  an diesem Ereignis? Dass es diese  große Zahl  von 150 Toten gab? Darauf könnte ein kalter Zyniker die makabre Antwort geben, dass bei anderen  Katastrophen schon  mehr Menschen ums Leben gekommen sind, auch bei Flugzeugabstürzen.  Nein, was uns hier  am tiefsten berührt, sind die Begleitumstände. Ich stelle mir die Väter und Mütter vor, die am Flughafen Düsseldorf auf ihre Töchter und Söhne gewartet haben, die von einem Schüleraustausch in Spanien zurückkehrten – eine Situation, in der  ja viele von uns  in ähnlicher Form auch schon gewesen sind. Wie aber muss diesen Eltern zumute gewesen sein, als die erschütternde Nachricht kam, dass der Flug 9525 aus Barcelona irgendwo in den französischen Alpen mit einem Absturz geendet hatte?!    Und was haben sie empfunden, als sie später mehr über die Einzelheiten erfuhren: Ein sorgfältig geplanter Selbstmord, bei dem  der Täter so viele andere Menschen mit in den Tod gerissen und damit ihren Familien und Angehörigen unsägliches Leid zugefügt hat.  

Wie kommt ein Mensch zu einer solchen grausamen Untat? Noch dazu ein ganz normaler, bürgerlich-anständiger, 27- jähriger Kopilot aus Rheinland-Pfalz, der nie durch gewalttätiges, kriminelles Verhalten aufgefallen war? Gewiss, er war depressiv, wie sich nun herausstellt. Aber lässt sich etwa damit diese gigantische Untat erklären? Ich gebe zu, dass mir hier die psychologischen Kenntnisse fehlen. Doch weiß ich, dass es depressiv veranlagte Menschen gibt, auch unter uns, die sehr verantwortungsbewusst mit dieser Veranlagung  umgehen. Ihnen gegenüber empfinde  ich nicht nur Respekt, sondern auch Mitgefühl und Vertrauen. Schließlich war auch Martin Luther depressiv!  

Fortsetzung in der Rubrik „undefinedZeitgeschehen

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Ostern 2015 - im Zeichen der Hoffnung!

Gartengrab in Jerusalem
Gartengrab in Jerusalem

Er ist nicht hier!

Der Fels ist vom Grab gerückt; mein Herr ist auferstanden!
Das Grab ist leer.
Wie könnte sich der Herr des Lebens auch halten lassen vom Tod?
Die lange Nacht ist vorbei; erste Strahlen gehen über das Land.
Er liegt nicht mehr gefangen.
Sonnenlicht und Morgentau lassen sich eben keine Fesseln anlegen.
Die Flügel der Dunkelheit sind entschwunden.
Sanft liegt helles Licht über dem Volk.
Er hat die Nacht überwunden – Wärme und Licht sind stärker
als Kälte und Tod.
Warum noch trauern über die Schwachheit von gestern?
Er ist ein starker, siegreicher Herr!
Weshalb sich Kummer und Ängsten hingeben?
Gott ist verlässlich und reich an Hoffnung!
Bedrängnis und Not müssen uns nicht in Hektik oder Apathie stürzen.
Denn der auferstandene Gott ist Herr über Leben und Tun.

 

Die Ausführungen zu Lukas 24,6: „Er ist nicht hier!“ stammen von dem Chinesen Wang Wei-fan und sind entnommen aus: Wang Wei-fan, Meditationen (moxiang ji), Nanjing 1997. Der chinesische Christ Weifan Wang, geboren im Jahr 1928, hat seinen Glauben in der Volksrepublik China unter zum Teil schwierigsten Bedingungen gelebt. 1955 schloss er sein Studium an der Theologischen Hochschule in Nanjing / Provinz Jiangsu ab und diente dann als Pfarrer. 1958 wurde er Opfer der Rechtsabweichlerkampagne in China und war während der Kulturrevolution inhaftiert. So verbrachte er einen Teil seiner Lebensjahre weit entfernt von seiner Familie und Gemeinde, unter Berufsverbot und zur Zwangsarbeit verurteilt. In den späten 70er Jahren wurde Pfr. Wei-fan Wang rehabilitiert und kehrte an die Hochschule von Nanjing zurück, um dort fortanb als Professor zu lehren. Seine geistlichen Texte zeugen von einer großen dichterischen Gabe, die er in den Dienst des Evangeliums gestellt hat.

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Lebensjubiläum einer evangelischen Pfarrfrau

19. März 2015

Am 1. März d. J. vollendete Frau Fridel Beyerhaus (geb. Korweck), wohnhaft in Berlin Dahlem,
ihr 107. Lebensjahr.


Die Jubilarin

Sie wurde als jüngste Tochter des ostpreußischen Postbeamten Ewald Korweck und seiner Frau Ottilie (geb. Freytag) in Berlin-Moabit geboren und besuchte dort die Schule bis zur Mittleren Reife.

Ihre beiden älteren Schwestern hießen Margarete („Gretchen“, *1896) und Hellene (Hella, *1902). Zu beiden hatte sie ein lebenslanges gutes Verhältnis, ungeachtet kleiner geschwisterlicher Zänkereien, die gelegentlich zwischen ihr und Hella ausbrechen konnten, z. B über den Besitz der Lieblingspuppe Trauda oder das Vorrecht, bei Kutschfahrten vorne auf dem Bock neben dem Kutscher sitzen zu dürfen. Aber mit beiden führte sie bis zu deren Tode einen lebhaften Briefverkehr, in dem sie ihrer von Mutter Ottilie ererbten Erzählfreude weiten Auslauf ließ.

In ihrer Dorotheen-Schule in Moabit war Fridels Lieblingsfach das Hallenturnen. Eines Abends überredete sie den Hausmeister, sie allein in die Turnhalle einzulassen, wo sie sich mit Begeisterung am Rundlauf fliegen ließ.

Ostpreußen wurde für Fridel früh zur zweiten Heimat. Jeden Sommer verbrachte ihre Familie im Samland im Hause des Großvaters Wilhelm Freytag (*1845), der in dem Dorf Gamsau Schulleiter war.

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Zum 86. Geburtstag von
Peter P. J. Beyerhaus am 1. Februar 2015

Melchisedek reicht die Kommunion. Ägyptisches Fresko im Kloster al-Baramus, Wadi Natrun
Melchisedek reicht die Kommunion. Ägyptisches Fresko im Kloster al-Baramus, Wadi Natrun

1. So will ich, dass die Männer wieder beten,
an allen Orten heilige Hände heben
und ohne Zorn und Zweifel vor dich treten,
du möchtest allem Kampf sein Ziel erst geben.

2. Die Männer sollen beten, wie sie streiten:
mit ganzem Willen und mit allen Kräften;
im Aufbruch schon sich auf den Tod bereiten
und deinen Namen an die Fahnen heften.

3. Denn es genügt nicht, über Menschen siegen.
Der letzte Streit bleibt immer noch zu führen.
Mit Gott und Menschen kämpfen und obliegen
vermögen nur, die ringend dich berühren.

4. Dann wird sich als der Siege Sieg erweisen,
dass du sie selber in den Kampf gerissen.
Und selbst erliegend werden sie es preisen,
vom König aller Könige zu wissen.

5. Die aus der Schlacht des Betens wiederkehren,
erwartest du, dass deine Kraft sie stärke,
wie wir's von König Melchisedek hören,
mit Brot und Wein, den grössten deiner Werke.

6. Noch immer hast du die vom Kampfe Wunden
am Tische deines Abendmahls bewirtet,
sie mit dem Kranze, der nicht welkt, umbunden
und mit dem Schwerte deines Geists gegürtet!

Jochen Klepper

Abraham empfängt die Kommunion. Ägyptisches Fresko im Kloster al-Baramus, Wadi Natrun.
Abraham empfängt die Kommunion.
Ägyptisches Fresko im Kloster al-Baramus, Wadi Natrun.


Der lutherische Theologe Wilhelm Stählin (1883-1975)
zu 1. Tim. 2,8, in Einleitung des von ihm herausgegebenen Buches:
„Vom heiligen Kampf“, Johannes Stauda-Verlag Kassel 1938.

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Benedikt XVI. meldet sich zu Wort - der Beweis für die Wahrheit des Christentums

27. Dezember 2014

Von Papst em. Benedikt XVI.

Papst Benedikt XVI. ist zwar emeritiert und hält sich vollkommen zurück.

Doch nun hat er sich mit einer deutlichen Botschaft zu Wort gemeldet, in der es um die Frage der christlichen Mission geht. Anlass war die Entscheidung der Päpstlichen Universität Urbaniana, ihre Aula Magna im Zug einer Neugestaltung nach Benedikt XVI. zu benennen. Zur Wiedereröffnung am 21. Oktober 2014 trug Erzbischof Georg Gänswein die Botschaft Benedikts vor, die ohne Zweifel mehr ist als nur ein Grußwort.

Bitte weiterlesen unter „undefinedMission - Diakonie“.

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Gesegnete Weihnachten!

Dezember 2014

Liebe Besucher unserer Homepage!

Zum Christfest 2014 möchten wir Euch unsere herzlichen Grüße und Segenswünsche senden. Möget Ihr mit denen, die Euch verbunden sind, die Gnade unseres Heilandes und Herrn gerade in diesen festlichen Tagen  und dann jeden Tag aufs Neue reichlich erfahren und teilen, gemäß der Jahreslosung für 2015:

Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.
(Römer 15,7)

Ein an Freuden, aber auch an Kummer erfülltes Jahr 2014 liegt nun hinter uns, wobei die erfreulichen Erlebnisse und Erfahrungen bei Weitem überwogen.

Erstere begannen mit der Feier meines 85. Geburtstages am 1. Februar d. J.
Das Wort des 85jährigen Josua   in Josua 14, 10-11, das bei der Familienfeier mein Ältester, Pfr. Johannes Beyerhaus, in seiner Festrede auslegte, bedeutete für mich eine Ermutigung und Verpflichtung zugleich: Noch ist die Zeit des Ruhestandes für mich offenbar nicht eingetreten.

Im Frühjahr war ich an die STH Basel eingeladen, wo ich im Rahmen einer Ringvorlesung am 26. März vor Dozenten und dem Rektor sowie Studenten und Zuhörern von außerhalb sie Position unseres Tübinger Appells bzgl. der Transformationstheologie im Licht des trinitarisch-heilsgeschichtlichen Missionsverständnisses darlegte. Die Diskussion um diese neue Theologie bzw. Ideologie geht weiter.

An unserem alljährlichen Wohnort im Sommer in einer „Stuga“ der südschwedischen Feriensiedlung Sandsjöbaden setzte ich meine literarische Arbeit an einer umfangreichen Dokumentation des Weges der bekennendenden Gemeinschaften – in Deutschland und international – fort.

Mitte August hatte ich – von einem Erholungsaufenthalt auf der Insel Norderney aus – eine Dienst beim internationalen Evangelisationskongress der University Bible Fellowship (UBF) in Willingen (Sauerland). Das Thema meines Vortrags, den ich vor rund 1000 jugendlichen Mitarbeitern – die meisten von ihnen Koreaner – hielt, lautete:
Wachstum im Glauben – die Grundvoraussetzung für einen vollmächtigen Missionsdienst“.


Bitte weiterlesen unter „undefinedDokumentationen“.

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Erklärung zur Gender-Ideologie

Ein gen Himmel schauender Mann und eine Frau, vor Jahrtausenden in einen Stein auf dem Karkom-Berg in der Negev-Wüste eingeritzt, wo sich noch zahlreiche weitere Steingravuren finden, wie die Tafeln der Zehn Gebote und ein siebenarmiger Leuchter.
Ein gen Himmel schauender Mann und eine Frau, vor Jahrtausenden in einen Stein auf dem Karkom-Berg in der Negev-Wüste eingeritzt, wo sich noch zahlreiche weitere Steingravuren finden, wie die Tafeln der Zehn Gebote und ein siebenarmiger Leuchter.

13. Dezember 2014

Gender“: ein Wort, das seit einigen Jahren zunehmend in aller Munde ist; man spricht geradezu vom „Genderismus“. Was steckt dahinter? Nichts weniger als eine neue Ideologie, die weltweit im Vormarsch ist und das, was Gott geschaffen hat und für seine Geschöpfe will, auf den Kopf stellt.
Über diese globale Gefahr und wie wir ihr begegnen, ist im Institut Diakrisis eine Erklärung erarbeitet worden ist. Darin warnen die Autoren vor der schweren Bedrohung, die z. Z. mit Nachdruck von den Vertretern der Gender-Ideologie verbreitet wird und gegen die in den letzten Monaten in verschiedenen Städten Großdemonstrationen stattgefunden haben.
Außer der deutschsprachigen Fassung gibt es die Erklärung inzwischen auch in koreanischer Sprache. Eine Übersetzung ins Englische ist in Auftrag gegeben. Als nächstes ist eine ins Schwedische vorgesehen. Mögen durch die Verbreitung dieser Erklärung viele Hilfe und auch Ermutigung erfahren! 

Bitte weiterlesen unter „undefinedDokumentationen“.
Dort kann die Erklärung auch heruntergeladen werden.

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Horst Waldemar Beck heimgegangen

Prof. Dr. Ing. Dr. theol. habil. Horst Waldemar Beck
Prof. Dr. Ing. Dr. theol. habil. Horst Waldemar Beck

8. September 2014

Am 28. Mai d. J. verstarb nach längerer schwerer Krankheit der württembergische Theologe und Naturwissenschaftler Prof. Dr. Ing. Dr. theol. habil. Horst Waldemar Beck in seiner Wohnung in Baiersbronn-Röt (Schwarzwald). Am 3. Juni wurde er auf dem Stadtfriedhof von Freudenstadt von einer großen Schar seiner vielköpfigen Familie sowie von Freunden, Kollegen und Schülern zu seiner letzten irdischen Ruhe geleitet.
Horst W. Beck  wurde am 1. September 1933 geboren. Dem Ehepaar Horst Beck und Christa Beck-Rudert wurden  6 Kinder und 27 Enkel geschenkt. In Treue zu ihrer pietistischen Erziehung stehen die meisten Söhne und Töchter in einem kirchlichen bzw. missionarischen Dienst.

Weiterlesen unter Rubrik undefinedPersönliches

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Die Apokalypse des irakischen Christentums

Eine Analyse von Johannes Gerloff, Jerusalem

7. September 2014

Christen und andere „Ungläubige“ zu vernichten ist das erklärte Ziel islamistischer Extremisten im Irak. Eine der ältesten christlichen Kulturen der Welt steht vor dem Aus.

Die Bilder sind grauenhaft. Reihen aneinander geketteter Frauen werden als Sex-Sklaven feilgeboten. Männer müssen sich in Massengräber legen, wo sie durch Kopfschuss getötet werden. Kreuze, an denen blutüberströmte menschliche Körper hängen. Nicht nur Soldaten, sondern auch Kleinkinder werden enthauptet, die abgeschnittenen Köpfe auf Pfählen zur Schau gestellt – was die Täter dann fotografieren und stolz im Internet veröffentlichen.

Begleitet werden die Bilder von Schreckensgeschichten, die kaum unabhängig überprüft werden können. Aber sie haben Wirkung: Tausende orientalischer Christen sind auf der Flucht. In der Mitte des zweiten Jahrzehnts im 21. Jahrhundert steht eine der ältesten christlichen Kulturen weltweit vor dem Aus.

Dabei standen die Zeichen unmissverständlich an der Wand. Was heute grauenhaft Wirklichkeit wird, wurde durch Graffiti an den Hauswänden der irakischen Großstädte Bagdad und Mossul seit Jahren angekündigt. Und der dort angesprühte anti-christliche Hass war keineswegs präzedenzlos. Bereits vor eineinhalb Jahrzehnten drohten islamistische Wandschmierereien in Ägypten: „Zuerst die Samstag-Leute! Dann die Sonntag-Leute!“

Fortsetzung in der Rubrik „undefinedMartyrium

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Der Auferstandene nach Matthias Grünewald (Ausschnitt vom Isenheimer Altar)
Der Auferstandene nach Matthias Grünewald (Ausschnitt vom Isenheimer Altar)
Prof. D. Dr. Walter Künneth DD (1901-97)
Prof. D. Dr. Walter Künneth DD (1901-97)

17. April 2014

"Wir grüßen die Besucher unserer Internet-Seite zum Auferstehungsfest. In der Rubrik "Kirchenjahr" bringen wir einen bedeutsamen historischen Vortrag dazu.
Er wurde gehalten von dem  Erlanger Dogmatikers Walter Künneth (1901 - 1997), der auf Grund seines schon 1933 und danach in 4 weiteren Auflagen erschienenen Buches "Theologie der Auferstehung"  als "Theologe der Auferstehung" bezeichnet worden ist.

undefineddownload/lesen - Vortrag von Walter Künneth (201KB)


Ebenso weisen wir darauf hin, daß zum Osterfest eine 32-seitige Orientierungshilfe der  Internationalen Konferenz Bekennender Gemeinschaften herausgekommen ist, die wegen ihrer soliden theologischen Begründung und ihrer geistlichen Hilfestellung sehr zu empfehlen ist.  Sie ist seit Palmsonntag in der Homepage Opens external link in new windowwww.IKBG.net. zu finden.

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Weltevangelisation oder Gesellschaftstransformation?

29. März 2014

In der öffentlichen Diskussion der letzten Jahrzehnte ist mitunter der Eindruck entstanden, dass Mission der Vergangenheit angehöre und durch das interkulturelle Gespräch der Religionen ersetzt werden kann. Evangelikale und klassische reformatorische Missionstheologie haben demgegenüber an der Unverzichtbarkeit von Mission in heilsgeschichtlicher Perspektive und gemäß dem biblischen Zeugnis hingewiesen.

Die neuere missionale Richtung evangelikaler Missionstheologie legt den Akzent stark auf die Transformationsprozesse durch welche die Mission auf die Verwandlung der Gesellschaft in Richtung auf das Reich Gottes schon in dieser Welt ziele.
Demgegenüber meldete sich reformatorischer Widerspruch, namentlich in dem von dem Rolf Scheffbuch-Symposion in Gomaringen bei Tübingen ausgegangenen  «Tübinger Pfingstaufruf». Dessen Botschaft lautet: „Die Aussendung des Wortes Jesu Christi darf nicht durch soziale Transformationsprozesse überlagert werden!“

Die Differenz zum klassischen Missionsverständnis seit Beginn der neuzeitlichen evangelischen Missionsbewegung im 18. Jahrhundert ist  unverkennbar.
Um dies deutlich zu machen, veranstaltete im März 2014 Professor Dr. Harald Seubert an der Baseler „Staatsunabhängigen Theologischen Hochschule (STH) im Fachbereich Religions- und Missionswissenschaft  eine  öffentliche Vorlesungsreihe, die  der Orientierung über die Grundlagen der Mission diente.

Am Mittwoch, dem 27. März sprach der Tübinger Missionswissenschaftler Prof.Dr. Peter Beyerhaus D.D. über das Thema:

„Die Position des Tübinger Pfingstaufrufs  im Licht des trinitarisch-heilsgeschichtlichen Missionsverständnisses“.

Die Einführung und Moderation der sehr angeregten Aussprache hatte Professor Seubert.
Der Text der Vorlesung von Professor Beyerhaus findet sich auf dieser Homepage unter der Rubrik undefined„Mission und Diakonie"

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Professor Klaus Motschmann wurde 80 Jahre

Prof. Dr. Klaus Motschmann
Prof. Dr. Klaus Motschmann

11. März 2014

Am 4. März d. J. vollendete der 1934 geborene Berliner Politikwissenschaftler  und Theologe Prof. Dr. Klaus Motschmann sein 80. Lebensjahr. Bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1997 lehrte er an der Universität der Künste in West-Berlin. Seit langem gehört zu den profiliertesten christlich-konservativen Publizisten. So war er von 1971 bis 1979 Schriftleiter der Zeitschrift "Konservativ heute", von 1979 bis 1999 Mitherausgeber von "Criticon", dem wohl bedeutendsten Organ des deutschen Konservativismus. In zahlreichen Veröffentlichungen setzte er sich mit dem Phänomen des Marxismus auseinander.

Fortsetzung in der Rubrik „undefinedPersönliches

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Im Gedenken an Georg Huntemann

Professor Huntemann bei seiner  Vorlesung
Professor Huntemann bei seiner Vorlesung

10. März 2014

Am 13. Februar d. J. verstarb in seiner Heimatstadt Bremen Prof. Dr. theol. et phil. Georg Huntemann (*10. Juni 1929), einer der profiliertesten evangelischen Theologen im deutschsprachigen Raum. Nach der von seinem gegenwärtigen Nachfolger Pastor Olav Latzel gehaltenen Trauerfeier in der St. Martini-Kirche wurde er auf dem Riensberger Friedhof beigesetzt. Zu seiner Beerdigung waren außer den Gliedern der St. Martini-Gemeinde Verwandte, Freunde, Kollegen und Mitstreiter aus Deutschland, Belgien, Holland und der Schweiz gekommen. – Der Verstorbene hinterlässt seine Ehefrau Hella H. geb. Cölle sowie seine drei Töchter Eva Maria, Christiane und Birgitta mit deren Familien.

Fortsetzung in der Rubrik „undefinedPersönliches

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Peter Beyerhaus im Kaleb-Alter


Kaleb (rechts) wählt sein Erbteil. Maler unbekannt; veröffentlicht 1901.
Kaleb (rechts) wählt sein Erbteil. Maler unbekannt; veröffentlicht 1901.

9. Februar 2014

Am 1. Februar d. J. vollendete der emeritierte Tübinger Theologe und Ehrenpräsident der Internationalen Konferenz Bekennender Gemeinschaften, Prof. Dr. Peter P. J. Beyerhaus D.D., sein 85. Lebensjahr.

In einer biblischen Ansprache wies sein Sohn Pfarrer Johannes Beyerhaus (Hessental) auf die überraschende biografische Parallele hin, dass im Buch Josua (Kap. 14, 6 - 15) von einem Mann namens Kaleb berichtet wird, der bei der Eroberung des Gelobten Landes Kanaan durch die Israeliten eine wichtige Rolle spielte und im Alter von 85 Jahren Rückblick und Ausblick auf sein Leben im Dienste  des HERRN hielt.

In seinem Dankesschreiben an alle diejenigen, die ihm zu seinem 85. Geburtstag Segenswünsche gesandt haben, nahm der Jubilar diese Parallele auf, um über seine gegenwärtige Lebenssituation und seinen Dienst im Rahmen des Glaubenskampfes der Bekennenden Gemeinschaften  zu reflektieren. Dabei gab er den folgenden Bericht über die Gestaltung seines Geburtstagsfestes:

Weiterlesen unter Rubrik undefinedPETER BEYERHAUS

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Infame SWR-Sendung Nachtcafé. zum Thema „Vielfalt sexueller Orientierung".

Die Personen sind von links: Gabriel Stängle, Hartmut Steeb, Stefan Kaufmann (CDU-MdB aus Stuttgart) Ines Proll (Chefredakteurin der taz, sowie Wieland Bakkes (Moderator)
Die Personen sind von links: Gabriel Stängle, Hartmut Steeb, Stefan Kaufmann (CDU-MdB aus Stuttgart) Ines Proll (Chefredakteurin der taz, sowie Wieland Bakkes (Moderator)

30. Januar 2014

Der Titel der Sendung lautete:
 „Schwul, lesbisch, hetero – wirklich selbstverständlich?“
 
Diese Sendung am 24.1.2014 haben - wie angeblich eine Million Menschen - auch meine Frau und ich gesehen, und wir waren ähnlich wie viele andere christliche Zuschauer darüber entsetzt.
Wir erlebten hier  eine totalitäre psychologische Indoktrinierung des TV-Publikums in die Ideologie des Genderismus, bis hin zum Tränenvergießen aller Gesprächsteilnehmer über ihre ihnen suggerierte Mitschuld am Selbstmord eines homosexuellen Jünglings.

Den vollständigen Text lesen unter „undefinedGlaubenskampf

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Putin kritisiert den westlichen Kulturverfall

Wladimir Putin
Wladimir Putin

11. Januar 2014

Am 19. September 2013 hielt Vladimir Putin, Präsident der Russischen Föderation, eine bemerkenswerte Rede über den kulturellen Abstieg des Westens, der über zwei Jahrtausende hin die große Festung des Christentums gewesen war.  Der Kulturverfall des Westens, sagte er, beruhe auf der in allen Bereichen vollzogenen Gleichsetzung Satans mit Gott.  Gott und Satan werden im Westen gleichgesetzt wie etwa: Familie und Homosexualität, Kinder und Abtreibung (Kindstötung), Politik und Pädophilie, Demokratie und Bankenfeudalismus usw.

Fortsetzung in der Rubrik „undefinedZeitgeschen

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Predigt zum Epiphanias-Fest über Matthäus 2,1-12

J. J. J. Tissot ca. 1894 - The Journey of the Magi
J. J. J. Tissot ca. 1894 - The Journey of the Magi
Anbetung des Weisen
Anbetung des Weisen
Weise aus dem Morgenland (Scherenschnitt)
Weise aus dem Morgenland (Scherenschnitt)
Geburt Christi - Triptychon von Hans Memling
Geburt Christi - Triptychon von Hans Memling
Weihnachtsspiel in der Gemeinde Gomaringen-Stockach zum Thema: "Könige in Juda" , (Hörspiel von Dorothy Sayers)
Weihnachtsspiel in der Gemeinde Gomaringen-Stockach zum Thema: "Könige in Juda" , (Hörspiel von Dorothy Sayers)

9. Januar 2014

Epiphanias – das Fest der „Drei heiligen Könige“

Nächst Ostern ist Epiphanias das älteste Fest der Christenheit, was im Gegensatz zur östlichen Orthodoxie vielen Evangelischen nicht bewusst ist. (Die folgende Darstellung lehnt sich an einen Artikel in Wikipedia an).

Schon früh  im 2. Jahrhundert entstand in der Ostkirche das christliche Epiphanias- oder Theophaniefest. Es überlagerte in den folgenden Jahrhunderten das alte Ritual des Kaiserkultes. Nach der konstantinischen Wende gingen einige Elemente des vorchristlichen Epiphaniaskultes, sofern sie sich auf Christus übertragen ließen, in die Liturgie ein.

Mit Erscheinung ist das Offenbarwerden der Gegenwart Gottes in der menschlichen Person Jesu Christi gemeint. Dabei wird der Geburt Jesu mit der Verehrung durch die jüdischen Hirten, der Anbetung der Weisen, seinem kindlichen Wirken bis zu seiner Taufe im Jordan (Mt 3,13–17 ) und seinem ersten Wunder bei der Hochzeit zu Kana (Joh 2,1–11) gedacht.

Die abendländische Kirche (Westkirche), welche Jesu Geburt am 25. Dezember (Weihnachten) beging, übernahm später das Epiphanie-Fest, feierte jedoch statt der Geburt die „drei Wunder“ der Anbetung der Könige (auch 'Anbetung der Weisen' genannt), der Taufe Jesu im Jordan und der Hochzeit zu Kana. (In manchen in Kirchen aufgestellten Krippen werden an den Sonntagen, die dem eigentlichen Epiphaniasfest folgen, die Figuren entsprechend dieser beiden späteren Ereignisse ausgetauscht.)

Es ist durchaus begründet zu sagen: „Epiphanias ist das Geschenk der Ostkirche an die Westkirche, Weihnachten das der Westkirche an die Ostkirche. “

Die Lese- und Perikopenordnungen in den evangelischen, katholischen und anglikanischen Kirchen beziehen sich mit dem Evangelium (Mt 2,1–12) vor allem auf die Anbetung der Weisen, so dass sie heute im Vordergrund steht.

Über diesen klassischen Text hielt Professor Peter Beyerhaus am Epiphaniastsag 2014 die hier veröffentlichte Predigt in der evangelischen Gemeinde Dußlingen bei Tübingen.

 

Fortsetzung in der Rubrik „undefinedKirchenjahr

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Ein gesegnetes Weihnachtsfest 2013

23. Dezember 2013

Unser Gruß zum Christfest, wobei die weihnachtliche Festzeit erst mit dem am 2. Februar begangenen „Fest der Darstellung des Herrn“ bzw. „Mariä Lichtmeß“ endet, steht diesmal im Zeichen eines alttestamentlichen Schriftwortes und seiner bildhaften Gestaltung in Form einer Tonplastik. Ihrer Abbildung ist eine ausführliche Deutung beigegeben. Das Schriftwort ist dem Buch Daniel entnommen; die Tonplastik trägt den Titel: „Der Gottesberg“.


Der Prophet Daniel. Russische Ikone aus dem 18. Jh.
Die Schriftrolle zeigt die Worte Daniel 2,34 und 35.

 

„Aber zur Zeit dieser Könige wird der Gott des Himmels ein Reich aufrichten,
das nimmermehr zerstört wird;
und sein Reich wird auf kein anderes Volk kommen.
Es wird alle diese Königreiche zermalmen und zerstören;
aber es selbst wird ewig bleiben...“

Daniel 2,44f.


Den vollständigen Text lesen unter „undefinedKirchenjahr".

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zum Advent

Der Engel sprach zu Maria: „Der heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum  wird auch das Heilige, das aus dir geboren wird Gottes Sohn genannt werden.“ (Lukas 1, 35)
Der Engel sprach zu Maria: „Der heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das aus dir geboren wird Gottes Sohn genannt werden.“ (Lukas 1, 35)

12. Dezember 2013

Drei Gestalten unterschiedlicher Art, aber doch in intensiver Beziehung zueinander, stellen das Motiv dieses Bildes, die Ankündigung der Geburt des göttlichen Messias dar. Ein heils- und weltgeschichtlicher Augenblick größter Tragweite: Das göttliche Wort, das von Ewigkeit her beim Vater war, wird  Fleisch und tritt nun in menschlicher Gestalt in die Welt ein, um die Erlösung zu vollbringen.

An diesem Geschehen sind alle drei Personen der Gottheit beteiligt: Der Engel des HERRN ist von Gott dem Vater gesandt, um der Jungfrau Maria dessen Heilsratschluss zu verkünden. Tief ergriffen, ja geradezu entrückt lauscht sie seiner Botschaft und vermag sie kaum zu fassen. Über ihr schwebt in Gestalt der Taube leuchtend der Heilige Geist. Er ist es ja, der das Wunder wirkt und sie zu seiner Braut macht: „... empfangen durch den Heiligen Geist“. Und im selben Augenblick, wo Maria in gläubig gehorsamer Hingabe ihr „Fiat mihi“ – mir geschehe – spricht, hat der Sohn Gottes schon in ihrem Mutterschoß Wohnung genommen. Noch geheimnisvoll verborgen hat sich die Ankunft Dessen ereignet, von dem Engel und Menschen dann singen werden: „Christ, der Retter ist da!

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Bekenntnis-ökumenische Grüße an den Kongress der Internationalen Konferenz Bekennender Gemeinschaften in Zavelstein

12. Dezember 2013

Vom 1. bis 3. November 2013 fand im Bibel- und Erholungsheim Haus Felsengrund in Bad Teinach-Zavelstein, Schwarzwald der V. Ökumenische Bekenntnis-Kongress statt. Zu ihm hatten sich rund 90 Teilnehmer aus Deutschland und seinen Nachbarländern sowie auch hochrangige Repräsentanten anderer Konfessionen: Katholiken, Anglikaner, Russisch-Orthodoxe sowie Syrisch-Orthodoxe versammelt. Mehrere evangelische Kirchenleitungen sandten Grüße an den Kongress. Darüber hinaus wurden auch Grußbotschaften aus anderen Ländern sowie aus dem Vatikan verlesen. In ihrer theologischen Tiefe und Aktualität kam die Kontinente und Konfessionen verbindende Anteilnahme an dem Thema zum Ausdruck, das in Zavelstein behandelt wurde. Es war das Bekenntnis zur „Auferstehung Christi, dem Fundament christlichen Glaubens“.

Fünf dieser Grußbotschaften finden Sie unter der Rubrik „undefinedGeistliche Ökumene".

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Wort zum Tag der Menschenrechte

Gabriele Kubyin
Gabriele Kubyin
Dr.  Vitus Huonder, Bischof von Chur, Schweiz
Dr. Vitus Huonder, Bischof von Chur, Schweiz

10. Dezember 2013

Wort des Bischofs
VIII


GENDER -
DIE TIEFE UNWAHRHEIT
EINER THEORIE


Wort zum Tag der Menschenrechte
10. Dezember 2013


von
Msgr. Dr. Vitus Huonder
Bischof von Chur

 

Wort zu Ehe und Familie


Dieses Bischofswort
kann auf den Zweiten Adventssonntag, 9. Dezember 2013, hin
in der Presse veröffentlicht werden.


Chur, 1. November 2013


Brüder und Schwestern im Herrn,
in meinem letztjährigen Wort zum Tag der Menschenrechte habe ich daran erinnert, dass die Menschenrechte ihren Grund in der Menschenwürde haben. Diese wiederum hängt mit der Schöpfungsordnung zusammen und ist gottgegeben. In diesem Jahr möchte ich diese Überlegungen konkretisieren und mich zur Ideologie des Genderismus, kurz Gender, äußern. Ich tue dies nicht zuletzt auch deshalb, weil sich immer wieder Gläubige in dieser Sache an mich wenden. Sie sind unruhigt durch die staatliche Vereinnahmung ihrer Kinder zugunsten des Genderismus und durch die politische Infragestellung von Ehe und Familie.

Den vollständigen Text lesen unter „undefinedGlaubenskampf

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Koreanische Impressionen

27. November 2013

Zum 15. Mal seit 1972 folgte der Tübinger Professor Peter Beyerhaus einer Einladung zu einem Besuch in Südkorea, das ihm fast zur zweiten Heimat geworden ist. Diesmal war der Anlass die X. Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen, die auf Einladung des Rates Christlicher Kirchen in Korea (CCCK) vom 30. Oktober bis zum 8. November 2013 erstmalig in diesem fernöstlichen Land, in dessen zweitgrößter Stadt Busan, stattfand.
P. Beyerhaus nahm einige Tage als Pressebeobachter an der Konferenz teil, um dann für vier weitere Tage in die südkoreanische Hauptstadt Seoul zu fliegen. Begleiter wurde er von seinem Sohn Pfarrer Johannes Beyerhaus, Schwäb. Hall-Hessental, der den folgenden von seinem Vater ergänzten Erlebnisbericht schrieb:

Nachdem es im Vorjahre aufgrund der Erkrankung von Ingegärd, meiner Frau, nicht möglich war, die geplante Besuchsreise nach Südkorea durchzuführen, nahm ich die in der dortigen  großen Hafenstadt Busan

stattfindende 10. Vollversammlung des Ökumenischen Rates zum Anlass, die Reise nach Korea jetzt nachzuholen, um an dieser in der Eigenschaft als Presseberichterstatter für idea. einige Tage teilzunehmen. zu besuchen und danach weiterzufliegen in die Hauptstadt Seoul, die ich ja seit 1972 schon 15 mal besucht habe.

Foto links: P. B. neben Dr. Myung Hyuk Kim und Prof. Hong bei der Vollversammlung in Busan.

 

 

Den vollständigen Text lesen unter „undefinedPeter Beyerhaus

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idea-Kommetar von Peter Beyerhaus zu Busan 2013

Eine der Veranstaltungen in Busan
Eine der Veranstaltungen in Busan

21. November 2013

Vom 1. bis 8. November 2013 fand in Busan, der zweigrößten Stadt Südkoreas, die X. Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen statt.
Das Thema war:
Gott des Lebens – führe uns zu Gerechtigkeit und Frieden“.

Professor Peter Beyerhaus nahm als Presseberichterstatter an dieser ökumenischen Konferenz teil und schrieb aufgrund seiner dortigen Beobachtungen sowie seiner Analyse der von der Vollversammlung verabschiedeten neuen Missionserklärung für den evangelischen Nachrichtendienst idea den folgenden Kommentar:

An Busan scheiden sich in Korea die Geister

Den vollständigen Text lesen unter „undefinedGeistliche Ökumene

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Rezension


Necla Kelek
Necla Kelek
Gottfried Meskemper
Gottfried Meskemper

13. Oktober 2013

Necla Kelek

Himmelsreise
Mein Streit mit den Wächtern des Islam

Goldmann TB 15664,
Erstausgabe 2011
316 Seiten,
geb. Ausgabe 18,95€  TB 9,99 €


Was wissen wir wirklich vom Islam und den Muslimen? Mit der „Himmelsreise“ von Dr. Necla Kelek erfahren wir aus erster Hand etwas über die Mentalität und Lebensweise von Muslimen, über  den Hintergrund der Motivationen und das Beziehungsgefüge in oder zu unserer westlichen Gesell-schaft. Manchmal sind es Ängste, manchmal ist es Philoislamismus, die aus Unwissenheit oder Ignoranz unsere Einschätzung der Zuwanderer bestimmen. 


Den vollständigen Text lesen unter „undefinedZeitgeschehen

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Einzug der Homo-Lehre in Baden-Württemberg

12. August 2013

Grün-Rot will seine Anschauung von der Sexualitätsvielfalt Lehrern und Schülern im Ländle aufzwingen

(MEDRUM) Baden-württembergischen Schülerinnen und Schülern droht eine Indoktrination bisher nicht gekannter Art. Rot-Grün will seine politische Anschauung über Homosexualität und normabweichendes Sexualverhalten möglichst breit in den Bildungsplänen und Lehrfächern verankern. Dies geht aus einem Bericht der Zeitung Mannheimer Morgen unter der Überschrift „Homosexualität als Pflichtstoff“hervor.

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Leseprobe: Jordans Warnung vor schwarmgeistigen Irrwegen des Glaubens

2. August 2013

Auszüge aus dem Buch „Endlich zuhause  - Mein Weg zur Kirche“ von Volker Joseph Jordan mit besonderer Berücksichtung seiner Kritik an charismatischen Phänomenen in protestantischen Pfingstgemeinden und in der charismatischen Bewegung allgemein (einschließlich entsprechender Strömungen innerhalb der katholischen Kirche):

Jordan war in seiner evangelischen Phase selber zeitweise in pfingstlichen Kreisen aktiv, löste sich aber allmählich hiervon:

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Beendigung und Neubeginn des Konflikts um Tübinger Hochschulpfarrer Seibt

25. Juli 2013

Fünf Monate lang hatte sich der öffentliche Konflikt zwischen dem Tübinger Hochschulpfarrer Michael Seibt und dem emeritierten Universitätsprofessor Peter Beyerhaus hingezogen. Er begann mit einem Leserbrief des Letzteren, in dem er den Anstoß ansprach, den eine Weihnachtspredigt Seibts in der Tübinger Stiftskirche bei zahlreichen Gottesdienstbesuchern ausgelöst hatte. Gleich darauf meldeten sich auch die Anhänger Seibts ebenfalls in Leserbriefen im Schwäbischen Tagblatt zu Worte. Danach verging bisweilen kein Tag, ohne dass ein weiter Leserbrief zur Sache in dieser Tübinger Regionalzeitung erschien. Neue Dynamik kam in diese öffentliche theologische Debatte, als Hochschulpfarrer Seibt ebenfalls in Festpredigten zu Ostern und Himmelfahrt seine bibelkritische Grundeinstellung zur Sprache brachte.

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Interview in kath.net über die OH der EKDi

25. Juli 2013

Als „eindeutige Distanzierung von der biblischen Ehe- und Familienethik im Alten und im Neuen Testament sowie der ethischen Tradition aller Konfessionen“ bezeichnet Peter Beyerhaus das EKD-Familienpapier in einem kath.net-Interview, das die Korrespondentin Petra Lorleberg mit ihm führte.

Stuttgart-Gomaringen (kath.net/pl)

 „Wir alle sehen in dieser Erklärung eine eindeutige Distanzierung von der biblischen Ehe- und Familienethik im Alten und im Neuen Testament sowie der ethischen Tradition aller Konfessionen, einschließlich der evangelisch-lutherischen Kirche, und auch von allen bisherigen Verlautbarungen der EKD zu diesem Thema.“ Dies sagt Peter Beyerhaus (Foto), emeritierter evangelischer Theologieprofessor und Gründer der „Internationalen Konferenz Bekennender Gemeinschaften“, im kath.net-Interview. Er hatte zuvor den EKD-Präses Nikolaus Schneider in einem offenen Brief dazu aufgefordert, sich entweder von der Orientierungshilfe zu distanzieren oder sein Amt als EKD-Präses niederzulegen

Nach dem Bericht der Nachrichten-Agentur kath.net zeigt sich Beyerhaus auch wegen der ökumenischen Implikationen des EKD-Papiers besorgt: „Die Präfekten des vatikanischen Einheitssekretariates, der jetzige Kardinal Kurt Koch wie schon sein Vorgänger, Kardinal Walter Kasper, haben beide geäußert, dass nach den bisherigen positiven dogmatischen Konsensbemühungen zwischen evangelischen und katholischen Theologen nunmehr ein neuer Stein des Anstoßes in der auf protestantischer Seite vertretenen veränderten Ethik entstanden ist.“

 

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Offener Brief an Präses Schneider

Präses Dr. h.c. Nikolaus Schneider
Präses Dr. h.c. Nikolaus Schneider

14. Juli 2013

Offener Brief
an Präses Dr. Nikolaus Schneider

12. Juli 2013
72810 Gomaringen bei Tübingen
Schulstr. 1


Sehr geehrter Herr Präses Schneider!

Seit Wochen beschäftigt sich die kirchliche und weltliche Öffentlichkeit mit der im Auftrag der Evangelischen Kirche in Deutschland veröffentlichten Orientierungshilfe zum Thema Ehe und Familie „Zwischen Autonomie und Angewiesenheit – Familie als verlässliche Gemeinschaft stärken“.

Eine heftige Debatte entzündet sich vor allem daran, dass in der „OH“ erklärt wird, die Kirche sei aufgefordert, Familie neu zu denken, von dem Ausgangspunkt her: Beziehung bedeute auch für Christen vor allem eines: ein verlässliches Miteinander.

„Liest man die Bibel von dieser Grundüberzeugung her“, heißt es wörtlich, „dann sind gleichgeschlechtliche Partnerschaften, in denen sich Menschen zu einem verbindlichen und verantwortlichen Miteinander verpflichten, auch in theologischer Sicht als gleichwertig anzuerkennen”.

Das fragliche Dokument, gipfelt in den Aufforderungen:

„Wo sich Menschen in den ihre Beziehungen entscheidenden Lebenssituationen unter den Segen Gottes stellen wollen, sollte die Kirche sich deshalb auch aus theologischen Gründen nicht verweigern.” Die Form, in der Familie und Partnerschaft gelebt werde, dürfe nicht ausschlaggebend sein: „Alle familiären Beziehungen, in denen sich Menschen in Freiheit und verlässlich aneinander binden, füreinander Verantwortung übernehmen und fürsorglich und respektvoll miteinander umgehen, müssen auf die Unterstützung der evangelischen Kirche bauen können.”

Die im Namen der EKD ergangene Erklärung stellt – so ist aus theologischer Sicht zu konstatieren – mit diesem neu eingeführten Konzept eine Revolution in der gesamten bisherigen Tradition evangelischer Ehe- und Familienethik dar. Sie steht auch im Gegensatz zu fast allen Stellungnahmen, welche die EKD und ihre Gremien bisher zu diesem lebenswichtigen Thema abgegeben haben Bisher wusste man, dass die Kirche nicht das segnen darf, was Gott nicht segnet.

Den vollständigen Text lesen unter „undefinedGlaubenskampf

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Weltevangelisation oder Weltveränderung?

Zum Pfingstfest 2013 veröffentlicht die Internationale Konferenz Bekennender Gemeinschaften einen „Tübinger Aufruf“

16. Mai 2013

Die Sponsoren der Erklärung sind besorgt über die Veränderung des Missionsverständnisses  in zahlreichen evangelikalen Missionswerken und Ausbildungsstätten. Sie vollzieht sich durch die Einführung des neuartigen Begriffes „Transformation“, der zum eigentlichen Ziel von Weltmission und Evangelisation erklärt wird. Damit läuft die weltweite evangelikale Bewegung in die Gefahr, ähnlich wie zuvor schon die Genfer Ökumene, den Sendungsauftrages Jesu Christi, allen Völkern das Evangelium zu verkündigen,  in die Bemühung zu verändern, die Welt durch die „Humanisierung“ ihrer sozial-politischen Strukturen schon vor der Wiederkunft Jesu in das Reich Gottes zu verwandeln. Das aber wäre eine utopische, schriftwidrige  Verfälschung ihrer eigentlichen Aufgabe.

Der  von zahlreichen Persönlichkeiten in Deutschland und anderen Ländern unterzeichnete „Tübinger Pfingstaufruf“ erscheint in einer theologisch ausführlich begründeten  29-seitigen undefinedLangfassung und einer 12-seitigen undefinedKurzfassung.
Beide sind in dieser Homepage zu finden und zu lesen.

Kurzfassung „undefinedMission - Diakonie

Langfassung „undefinedDokumentation

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PERSÖNLICHE EINDRÜCKE VOM HAMBURGER KIRCHENTAG 2013

Die in Hamburg lebende freie Schriftstellerin Christel Koppehele
Die in Hamburg lebende freie Schriftstellerin Christel Koppehele

von Christel Koppehele

14. Mai 2013

Im Eröffnungsgottesdienst des 34. Deutschen Evangelischen Kirchentags am 1. Mai schwebte eine riesige weiße Hand über dem Haupt der lachenden Hamburger Bischöfin Kirsten Fehrs. Am Tage darauf brachte das Hamburger Abendblatt das als Großaufnahme und titelte: „Nicht die Hand Gottes, sondern die Hand der Puppe Dundu bringt die Bischöfin beim Eröffnungsgottesdienst zum Lachen!“

„Soviel du brauchst“ lautete das Thema dieses Protestantentreffens. Man fragte sich:  Wovon? Von wem ? Kann man „es“ sich einfach nehmen? Jedenfalls machte sich dies Motto gut auf einem Schal. Nicht schwarz auf weiß, sondern weiß auf blau. Alle 116.000 Dauergäste trugen ihn fröhlich, lächelnd und bei guter Laune. Alle sind nett. Und das Maiwetter auch. Sollte da nicht der „liebe Gott“ auch nett sein?

Den vollständigen Text lesen unter „undefinedZeitgeschehen

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Zum Fest Christi Himmelfahrt

Decke der Himmelfahrtskirche in Jerusalem. Ihr Bau wurde durch Kaiser Wilhelm II. veranlasst
Decke der Himmelfahrtskirche in Jerusalem. Ihr Bau wurde durch Kaiser Wilhelm II. veranlasst

6. Mai 2013

Decke der Himmelfahrtskirche in Jerusalem. Ihr Bau wurde durch Kaiser Wilhelm II. veranlasst; eingeweiht wurde sie 1910. Mit Joachim Gauck besuchte die Himmelfahrtskirche erstmals ein deutsches Staatsoberhaupt. – Dargestellt ist Jesus als Weltenherrscher, umgeben von den 4 Evangelisten und den 12 Aposteln. Dazwischen stehen in Latein die Worte – ganz innen: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“ – und außen: „Ehre sei Gott in der Höhe und auf Erden Frieden den Menschen seines Wohlgefallens“. © Johannes Becker Pixelio

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Interview zum Himmelfahrtsfest 2013

Ulrich Janßen (UJ), Stv. Chefredakteur des Schwäbischen  Tagblatts, mit Professor Peter Beyerhaus (PB)

6. Mai 2013

Den vollständigen Text lesen unter „undefinedKirchenjahr

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Märtyrer in heutiger Zeit

Der Zug der Hl. Märtyrer. Mosaik in der Kirche San Apollinare, Ravenna, vor 526 n. Chr. (Ausschnitt).
Der Zug der Hl. Märtyrer. Mosaik in der Kirche San Apollinare, Ravenna, vor 526 n. Chr. (Ausschnitt).

Von Rolf Sauerzapf

29. April 2013

Das Wort „Märtyrer" (vom griechischen martys) meint „Blutzeuge" für das Evangelium von Jesus Christus. Schon in der Apostelgeschichte des Neuen Testaments begegnen uns solche. Der erste Märtyrer war Stephanus (Apostelgeschichte 6 bis 9), den die Juden in Jerusalem steinigten, um seine Verkündigung und sein Zeugnis von Jesus Christus nicht länger hören zu müssen. … Das heidnische Römerreich verfolgte seit dem Kaiser Nero die Christen umbarmherzig, wenn sie den Kaiserkult ablehnten. 

Den vollständigen Text lesen unter „undefinedMartyrium

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Brief an einen jungen Pfarrer

27. April 2013

Sehr geehrter Herr Pastor!

Die Begegnung mit Ihnen am im Anschluss an den Gottesdienst am vorigen Sonntag in Neudorf war mir ein frohes Erlebnis. Es war nett von Ihnen, dass Sie sich mir als vormaligen Tübinger Theologiestudenten vorgestellt haben.

Nun hatte ich ja angekündigt, dass ich Ihnen gern noch einmal schreiben würde, und dies natürlich im Rückblick auf Ihren Gottesdienst. Ich war beeindruckt von dem guten Besuch und Ihrer lebensnahen Zuwendung zur Gemeinde. Ihrer lebendigen und anschaulichen Predigt über Psalm 8 habe ich aufmerksam zugehört.

Das tat ich auch deshalb, weil ich über diesen Text im Jahre 1952 meine Examenskatechese bei meiner ersten kirchlichen Dienstprüfung in Berlin zu halten hatte.
Meine Probekatechese in einer Schulklasse verlief sehr glatt, und es gelang mir, die Aufmerksamkeit der Schüler zu fesseln. Der mich beaufsichtigende Superintendent lobte die Katechese und meinte, das werde auch in meiner Benotung auf dem Examenszeugnis seinen Niederschlag finden.
Doch weit gefehlt! Der vom Konsistorium beauftragte Begutachter der schriftlich eingereichten Katechese kritisierte sie scharf. Er beanstandete besonders, dass ich bei meiner Ausführung über die hohe Würde des Menschen – „wenig niedriger gemacht als Gott …“ (Vers 6) außer Acht gelassen habe, dass diese Aussage ihre Erfüllung in Jesus Christus als dem wahren Ebenbilde Gottes finde (Rö 8,29; 2Kor 4,4; Kol 1,15;3,10; Hebr 1,3).
Diesen doppelten dogmatischen Fehler kreidete er mir negativ an, und so bekam ich mit einem „genügend“ im Teilfach Katechetik die schlechteste Note auf meinem Examenszeugnis. Das wurmt mich im Rückblick immer noch etwas.

Bitte weiterlesen unter „undefinedKirchenjahr

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Erfreuliche Aufbrüche im kommunistischen China

24. April 2013

Auf ihrer Titelseite hat die Nr. 14 der „Wirtschaftswoche“ (Osterwoche) betende Hände mit einer Art Rosenkranz, an dem ein Euro-Zeichen hängt. „Jetzt hilft nur noch beten“ lautet die Schlagzeile des Hauptbeitrags darunter. Auf den Innenseiten findet sich unter der Überschrift „Die unharmonische Gesellschaft“ auf Seite 30 ein Beitrag über China mit dem Hinweis, dass dort keine Religion schneller wächst als das Christentum.

Bitte weiterlesen unter „undefinedMission-Diakonie

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Streit um Predigten in Tübinger Stiftskirche geht weiter

Esoterisches Verständnis des Christentums

24. April 2013

In dem von Prof. Beyerhaus im Anschluss an die Weihnachtspredigt am 30. 12. 2012 von Hochschulpfarrer M. Seibt angestoßenen Briefwechsel und besonders in dessen am 27. März im Tagblatt erschienenen Interview macht er es hinreichend klar, dass er ein esoterischen Verständnis des Christentums und der biblischen Berichte von Jesu Geburt und Auferstehung vertritt. Lesen Sie seinen neusten im „Schwäbischen Tagblatt“ erschienenen Leserbrief.

Bitte weiterlesen unter „undefinedGlaubenskampf“,
Leserbriefe zur Osterpredigt von Hochschulpfarrer Seibt

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Russland will Propaganda für homosexuelle Lebensweisen verbieten

24. April 2013

Die russische Duma hat am Freitag in erster Lesung einem Gesetz zugestimmt, mit dem das Propagieren homosexueller Lebensweisen verboten werden soll. Der Grünen-Politiker  Volker Beck forderte die europäischen Staaten auf, dies nicht hinzunehmen.

Bitte weiterlesen unter „undefinedGlaubenskampf

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Der auferstehende Christus. Emaille-Malerei, Mitte des 19. Jahrhunderts.
Der auferstehende Christus. Emaille-Malerei, Mitte des 19. Jahrhunderts.

Osterpredigt des Hl. Johannes Chrysostomus

Johannes von Antiochia (* 344 oder 349 - 407), "Goldmund" (griech. Chrysostomos) genannt, gilt als einer der größten christlichen Prediger.
Johannes von Antiochia (* 344 oder 349 - 407), "Goldmund" (griech. Chrysostomos) genannt, gilt als einer der größten christlichen Prediger.

29. März 2013

Unseres Vaters unter den Heiligen, Johannes Chrysostomus, Erzbischof von Konstantinopel, katechetische Rede auf den heiligen und strahlenden Tag der herrlichen und heilbringenden Auferstehung Christi, unseres Gottes

Fortsetzung in der Rubrik „undefinedKirchenjahr

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Rolf Scheffbuch-Symposion befasste sich mit „Transformations-Theologie“

Rolf Scheffbuch (1931-2012)
Rolf Scheffbuch (1931-2012)

29. März 2013

Haben Evangelikale die missionstheologischen Positionen des Weltkirchenrats übernommen? Diese Frage haben Referenten eines „Rolf-Scheffbuch-Symposions“ bejaht, das vom 1. bis 2. März in Gomaringen bei Tübingen stattfand. Es war dem Gedenken an den im Oktober 2012 verstorbenen württembergischen Prälaten Rolf Scheffbuch gewidmet. Auch dessen Witwe Frau Sigrid Scheffbuch sowie der Sohn Pfr. Ulrich Scheffbuch sowie Mitarbeiter der Gomaringer Kirchengemeinde nahmen als Gäste an dem im Gemeindehaus tagenden Symposion teil.

Fortsetzung in der Rubrik „undefinedMission - Diakonie

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Finnische evangelisch-lutherische Missionsdiözese gegründet

29. März 2013

Helsinki, 19.3.2013 – selk – Am 16. März haben 22 evangelisch-lutherische Gemeinden, die zur Gemeinschaft der Finnischen Luther-Stiftung gehören, zusammen mit der selbstständigen, auf Vereinsbasis organisierten Aamos-Gemeinde aus Laitila, der St. Marien-Gemeinde aus Rauma und der Elia-Gemeinde aus Sodankylä, die Finnische evangelisch-lutherische Missionsdiözese gegründet. Nach der Festmesse unter Leitung von Bischof Matti Väisänen – die Predigt hielt Pastor Dr. Anssi Simojoki – haben die Vertreter der Gemeinden und ihre Pastoren zusammen das Gründungsdokument unterschrieben.

Fortsetzung in der Rubrik „undefinedMission - Diakonie

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Patriarch Kyrill gratuliert Papst Franziskus

29. März 2013

MOSKAU, 14. März (RIA Novosti).Patriarch Kirill von Moskau und ganz Russland hat Papst Franziskus zur Wahl als Oberhaupt der Römisch-Katholischen Kirche gratuliert."Ich hoffe, dass sich die Kooperation zwischen (beiden) Kirchen vorangetrieben wird", heißt es in dem vom Auswärtigen Amt des Moskauer Patriarchats am Donnerstag veröffentlichten Grußschreiben des Patriarchen.

Fortsetzung in der Rubrik „undefinedGeistliche Ökumene

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Jürgen Diestelmann: Einladung zu Wort und Sakrament

29. März 2013

Fünf Kapitel über die lutherische Messe.
Verlag Pro Business Berlin 2012. ISBN 978 - 3 - 863386 - 4.

Seit  Jahrzehnen befasst  sich Diestelmann  wissenschaftlich mit der Geschichte der lutherischen Abendmahlstheologie und - frömmigkeit. Für Fachtheologen stellte er das vor allem in seinen Büchern „Actio Sacramentalis“ (1996) und „Usus und Actio“ (2007) dar. Dort finden sich auch die wissenschaftlichen Belege und Fakten, die das vorliegende Buch beschreibt. Die „Einladung zu Wort und Sakrament“ bringt der Verfasser in fünf Kapiteln dem Leser nahe:

Fortsetzung in der Rubrik „undefinedGeistliche Ökumene

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Vita von Rolf Sauerzapf

26. März 2013

Zu den markanten Persönlichkeiten des kirchlichen Konservatismus und des deutschen Konservatismus überhaupt gehört Dekan i. R. Dr. theol. Rolf Sauerzapf (*2. Mai 1937). Seine Prägung erhielt der gebürtige Stuttgarter in der bündischen-christlichen Jugendbewegung und durch das Evang. Jungmännerwerk, insbesondere durch dessen damaligen Leiter Walter Tlach, der ihn zum Theologiestudium anregte. Im Laufe dieses Studiums in Tübingen, Berlin und Genf geriet er schnell in die hochschulpolitischen, kirchenpolitischen und wissenschaftlichen Auseinandersetzungen der sich anbahnenden Kulturrevolution der 68er-Bewegug.

Fortsetzung in der Rubrik „undefinedPersönliches

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Rolf Sauerzapf

Dekan i.R. Dr. theol. Rolf Sauerzapf
Dekan i.R. Dr. theol. Rolf Sauerzapf

21. März 2013

Zu den markanten Persönlichkeiten des kirchlichen Konservatismus und des deutschen Konservatismus überhaupt gehört Dekan i. R. Dr. theol. Rolf Sauerzapf  (*2. Mai 1937). Seine Prägung erhielt der gebürtige Stuttgarter in der bündischen-christlichen Jugendbewegung und durch das Evang. Jungmännerwerk, insbesondere durch dessen damaligen Leiter Walter Tlach, der ihn zum Theologiestudium anregte. Im Laufe dieses Studiums in Tübingen, Berlin und Genf geriet er schnell in die hochschulpolitischen, kirchenpolitischen und wissenschaftlichen Auseinandersetzungen der sich anbahnenden Kulturrevolution der 68er-Bewegug. In Genf sammelte er neben dem Studium auch als Studiensekretär beim Weltbund des CVJM viele Anregungen aus aller Welt für sein weiteres kirchenpolitisches und berufliches Engagement, u.a. für seine Dissertation an der Universität Pretoria zum Thema:„Die Säkularisierung der Genfer Ökumene“.

Fortsetzung in der Rubrik „undefinedPersönliches

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Rolf Scheffbuch-Symposion befasste sich mit „Transformations-Theologie“

Der Initiator des Symposions, Prof. Dr. Peter Beyerhaus, mit Teilnehmern am zweiten Tag der Veranstaltung. (Photo: D. Killus)
Der Initiator des Symposions, Prof. Dr. Peter Beyerhaus, mit Teilnehmern am zweiten Tag der Veranstaltung. (Photo: D. Killus)

21. März 2013

Haben Evangelikale die missionstheologischen Positionen des Weltkirchenrats übernommen? Diese Frage haben Referenten eines „Rolf-Scheffbuch-Symposions“ bejaht, das vom 1. bis 2. März in Gomaringen bei Tübingen stattfand. Es war dem Gedenken an den im Oktober 2012 verstorbenen württembergischen Prälaten Rolf Scheffbuch gewidmet. Auch dessen Witwe Frau Sigrid Scheffbuch sowie der Sohn Pfr. Ulrich Scheffbuch sowie Mitarbeiter der Gomaringer Kirchengemeinde nahmen als Gäste an dem im Gemeindehaus tagenden Symposion teil.

Fortsetzung in der Rubrik „undefinedMission - Diakonie

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Weltevangelisierung oder Weltveränderung?

21. März 2013

Tübinger Aufruf zur Erneuerung eines biblisch-heilsgeschichtlichen Missionsverständnisses

Fortsetzung in der Rubrik „undefinedMission - Diakonie

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Zum Rücktritt von Benedikt XVI.

Peter P. J. Beyerhaus

Kommentar eines ihm seit 45 Jahren nahe Stehenden

12. Februar 2013

Fortsetzung in der Rubrik „undefinedPersönliches

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Gabriele Kuby: Die globale sexuelle Revolution. Zerstörung der Freiheit im Namen der Freiheit.

Mit einem Geleitwort von Robert Spaemann, Pustet Regensburg 2012.

11. Februar 2013

Fortsetzung in der Rubrik „undefinedGlaubenskampf

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ORDINARIAT FÜR LUTHERANER


11. Februar 2013

Fortsetzung in der Rubrik „undefinedGeistliche Ökumene

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Papst betont „tiefe Einheit“ mit Orthodoxen

11. Februar 2013

Fortsetzung in der Rubrik „undefinedGeistliche Ökumene

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Moskauer Patriarchat warnt EKD vor weiterer Liberalisierung

11. Februar 2013

Fortsetzung in der Rubrik „undefinedGeistliche Ökumene

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Leserbriefe zu einer befremdlichen Weihnachtspredigt in Tübingen

30. Januar 2013

Wie zu jedem Weihnachtsfest wurde auch in diesem Jahre 2012/13 in der Tübinger Stiftskirche Bachs Weihnachtsoratorium aufgeführt, wobei verschiedene Chöre und Orchester mitwirkten. In jedem dieser stark besuchten 6 Kantatengottesdienste wurde auch eine Predigt gehalten, von Theologieprofessoren, Pfarrern an der Stiftskirche sowie einmal, am 30. Dezember,  von dem Tübinger Hochschulpfarrer Michael Seibt.
Wegen des bibelkritischen Inhalts dieser Predigt sah sich  - auch auf Bitten anderer erschrockener Gottesdienstbesucher   - Professor Peter Beyerhaus veranlasst, dazu in der Lokalzeitung „Schwäbisches Tagblatt“ einen Leserbrief zu schreiben. Dieser regte nun einige andere Tagblattleser dazu an, auch ihrerseits Leserbriefe zu diesem Vorgang zu schreiben. Im  Folgenden sollen in der Rubrik „Glaubenskampf“ die bisher erschienenen Briefe veröffentlicht werden.

Gemischte Erfahrungen beim Weihnachtsoratorium
Schwäbisches Tagblatt am 5. Januar 2013

Wie ein Wechselbad
Von den Gottesdiensten in der Stiftskirche, in denen jeweils eine der sechs Kantaten aus Bachs Weihnachtsoratorien aufgeführt wird, habe ich bisher zwei besucht: den am 30. Dezember bei der Aufführung der III. Kantate, wo es um die Geburtsgeschichte nach Lukas 2, 13-15 ging, und den am Neujahrstag, an dem die Beschneidung und Namensgebung Jesu nach Lk. 2,21 das Thema bildete.
Dieses dicht aufeinanderfolgende Erleben wirkte auf mich wie ein Wechselbad. Am 30. Dezember eröffnete der Prediger seine Ausführungen mit der Frage nach der Geschichtlichkeit dieses Berichts und beantwortete sie (...) negativ. Dabei berief er sich auf die ZDF-Sendung am 25. Dezember, in der Petra Gerster in einem Interviewgespräch mit zwei Theologieprofessoren, Christoph Markschies, Berlin, und Elisabeth Gräb-Schmidt, Tübingen, dem Fernsehpublikum ihre Meinung vorsetzte, die gesamte Geburtsgeschichte der Evangelisten stelle nichts als Legende dar (...).
Hochschulpfarrer Michael Seibt machte sich diese überholte historische und sachliche Kritik ungeachtet des neuesten Forschungsstandes voll zu eigen.
Damit versetzte er einem großen Teil seiner Hörer einen nicht gelinden Schock; denn eine solche bibelkritische Demontage hatten sie an diesem Ort und bei diesem Anlass nicht erwartet.
Zwar beschränkte er sich nicht auf diese Beschäftigung; vielmehr versuchte er im Folgenden, dem Weihnachtsereignis einen neuen Inhalt zu geben. Diesen fand er in dem Ausdruck „ohne Zeit“, der in der Schlusszeile des folgenden Chorals erscheint. Er erblickte darin ein mystisches Geschehen, in welchem sich die Seele abgehoben von Zeit und Raum der Glückseligkeit übergibt. Mit der biblischen Heilsgeschichte, in der sich die großen Taten Gottes in Zeit und Raum ereignen, hatte das allerdings so gut wie nichts zu tun.
Ganz anders wurde zwei Tage darauf der IV. Kantatengottesdienst unter der Leitung der neuen Tübinger Dekanin Elisabeth Hege gestaltet. Deutlich spürte man ihr an, dass sie von der Realität des Wunders der Menschwerdung des ewigen Gottessohnes voll überzeugt war.

Dr. Peter Beyerhaus, Gomaringen, Schulstraße 1

Fortsetzung in der Rubrik „undefinedGlaubenskampf

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16. Januar 2013: Heute vor 160 Jahren: Geburt von Wladimir Solowjow

Wladimir Solowjew, gemalt von Iwan Kramskoj (1895)
Wladimir Solowjew, gemalt von Iwan Kramskoj (1895)

Wladimir Sergejewitsch Solowjow (auch Solowjew, Solov'ev, Solovjew , geschrieben) war ein russischer Religionsphilosoph und Dichter. Er wurde – nach julianischem Kalender – am 16. Januar 1853 in Moskau geboren und starb am 31. Juli in Uskoje bei Moskau.

Er war Enkelsohn eines orthodoxen Priester und Sohn eines Historikers und  vertrat frühzeitig in seinen Schriften  eine vom europäischen Denken und vom orthodoxen Glauben beeinflusste Philosophie der All-Einheit. Seine Geschichtsphilosophie ist bestimmt vom Gedanken eines theokratischen Staates unter einer wiedervereinigten christlichen Kirche.

Solowjow war in der Tradition der orthodoxen Frömmigkeit aufgewachsen. Doch unter dem Einfluss von Ludwig Büchner und Jakob Moleschott wurde er etwa ab dem Jahr 1866 zunächst zum Materialisten und Atheisten. Nach naturwissenschaftlichen und historisch-philologischen Studien wandte er sich der Philosophie zu und vollzog über der Beschäftigung mit dem Gedankengut Spinozas, Schopenhauers und Schellings eine Rückkehr zum Glauben.

Fortsetzung in der Rubrik „undefinedGeistliche Ökumene“.

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"Bestreitung der Weihnachtsgeschichte im ZDF und in der Tübinger Stiftskirche"

4. Januar 2013

Es klingt unfassbar, ist aber leider passiert: Ausgerechnet evangelische Theologen  haben sich dazu hergegeben, zu diesem Weihnachtsfest die Wahrheit der biblischen Weihnachtsgeschichte in der Öffentlichkeit mit scheinbar wissenschaftlichen Argumenten zu bestreiten.

Das eine Mal geschah es am ersten Weihnachtsfeiertag in einer vom ZDF ausgestrahlten Sendung, in der die Moderatorin Petra Gerster mit zwei Theologieprofessoren diskutierte und mit ihnen gemeinsam die Geschichtlichkeit der neutestamentlichen Weihnachtsberichte bei Lukas und Matthäus zu widerlegen suchte. Leider übte sich Petra Gerster in diesem Bemühen im Jahre 2012 nicht nur dieses eine Mal, sondern auch bei früheren Sendungen zu christlichen Festtagen. Ähnliches geschah im Rundfunk und Fernsehen auch schon in früheren Jahren, im Gegensatz zur ursprünglichen Sitte, die christlichen Hörer und Zuschauer an diesen Festtagen mit positiven Sendungen zu erfreuen.
 
Das andere Mal war es ein Pfarrer an der Tübinger Hochschulgemeinde, Michael Seibt, der am Sonntag nach Weihnachten, dem 30. Dezember,, die ihm im Zusammenhang mit der Aufführung der III. Kantate von Bachs Weihnachtsoratorium übertragene Festpredigt dazu missbrauchte, sich die destruktiven Ergebnisse der ZDF-Sendung zu eigen zu machen und seine Predigthörer damit zu schockieren.

Zu beiden Vorfällen lesen Sie bitte mehr unter der Rubrik „undefinedZeitgeschehen“ auf dieser Homepage.

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Gegensätzliche Erfahrungen beim Weihnachtsoratorium 2012/13

Die Stiftskirche St. Georg in Tübingen zur Weihnachtszeit. (Ausschnitt aus einer Ansichtskarte der Ges. Risch-Lau & Gebr. Metz in Salzburg)
Die Stiftskirche St. Georg in Tübingen zur Weihnachtszeit. (Ausschnitt aus einer Ansichtskarte der Ges. Risch-Lau & Gebr. Metz in Salzburg)

4. Januar 2013

Offener Brief an einen Tübinger Hochschulpfarrer

Sehr geehrter Herr Pfarrer!

Auch in diesen weihnachtlichen Tagen  nahm ich – wie in den Vorjahren – die Gelegenheit wahr, Gottesdienste in der Tübinger Stiftskirche zu besuchen,  in deren Rahmen die sechs Kantaten aus Bachs Weihnachtsoratorium aufgeführt wurden. Ich fand, dass die Freude an diesem klassischen Musikwerk unverändert groß ist, wie sich an dem starken Andrang eines über tausendköpfigem Auditoriums zeigt.

Gewiss mögen die meisten zu diesen Gottesdiensten vorrangig aus musikalischem Interesse kommen; doch dürfte die Anzahl derer, die es aus religiösem Bedürfnis heraus tun, ebenfalls eine beachtliche sein, – falls sich hier beides überhaupt von einander scheiden lässt. Das zeigt sich sowohl an der allgemeinen Anteilnahme an der Liturgie mit ihren weihnachtlichen Bibel-Lesungen, Chorälen und Gebeten als auch an der Aufmerksamkeit beim Hören der Predigten, die – wie schon ursprünglich bei Bach selbst – den Musikstücken ihre geistliche Deutung und Sinngebung von den biblischen Predigttexten her verleihen. Diese Aufgabe wurde wie in früheren Jahren evangelischen Theologieprofessoren sowie Predigern an der Stiftskirche und den Hochschulpfarrern zuerteilt.

Es freute mich festzustellen, dass sie mehrheitlich diesen ihren Auftrag ebenso gewissenhaft  wie theologisch und musikwissenschaftlich kompetent wahrzunehmen suchen. Auch die nicht wenigen Besucher, die sich eher zu den „kirchlichen Randsiedlern“ zählen und nur ausnahmsweise zu Weihnachten wieder einmal den Weg zur Kirche finden, folgen den Predigten mit gespannter Aufmerksamkeit.
Das bedeutet angesichts des Schrumpfens der Volkskirchlichkeit und der von beiden großen Konfessionen erkannten Notwendigkeit einer Neuevangelisierung Europas eine große missionarische Herausforderung, und die Prediger übernehmen somit eine hohe Verantwortung.

Fortsetzung in der Rubrik „undefinedZeitgeschehen“

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Weihnachtssegen

Ausschnitt aus einem über 100 Jahre alten Transparent in der Evang. Kirche zu Alt-Weil/Südbaden.
Ausschnitt aus einem über 100 Jahre alten Transparent in der Evang. Kirche zu Alt-Weil/Südbaden.
Zentrales Motiv des Alt-Weiler Kirchen-Transparents.
Zentrales Motiv des Alt-Weiler Kirchen-Transparents.
Gesamtansicht des im Chorraum aufgestellten Alt-Weiler Kirchentransparents (Photos: Dorothea Killus).
Gesamtansicht des im Chorraum aufgestellten Alt-Weiler Kirchentransparents (Photos: Dorothea Killus).

24. Dezember 2012

Wie der Stern über dem Stall von Bethlehem stehen blieb,
so möge Gott sein Licht über deinem Leben leuchten lassen.
Wie die Engel den Frieden auf Erden verkünden,
so möge Gottes Frieden Dein Herz erfüllen.
Wie Maria das Wort des Engels in ihrem Herzen bewegte,
so möge in deinem Herzen immer neu das Wort lebendig sein.
Wie die Hirten in dem neugeborenen Kind
den Heiland der Welt erkannten
so mögest du Jesus Christus als Retter und Erlöser
für dein Leb
en erkennen.

Aus: Gruß der Evang.-Luth. Kirche an Gäste in Bayern zur Weihnachtszeit 2012


Liebe Betrachter unserer BPP-Homepage!

Zum Hl. Christfest möchten wir allen Betrachtern dieser Homepage unserer Bekenntnisbruderschaft St. Peter und Paul  sehr herzlich grüßen und ihnen eine tiefe Begegnung mit dem Geheimnis und der Freude der Weihnacht wünschen.

Wenn wir fragen, wie wir diesem Geheimnis begegnen können, finden wir einen  Hinweis im 111. Psalm (V.2):
“Groß sind die Taten des Herr, erfahren werden sie von denen, die Freude daran haben!“

Gott beschenkt uns in Christus mit Seinen großen Taten:
Mit der Geburt des Erlösers an Weihnachten und an Ostern mit Seiner Überwindung des Todes.
Diese Botschaft ist uns natürlich nicht neu, aber spricht sie uns auch an, trifft sie unser Herz?
Gewinnen wir wirklich Freude an den Taten des Herrn, erfüllen sie uns mit ihrer Größe und ihrem Glanz?

Die Freude ist der Schlüssel, der uns den Zugang zu den Taten des Herrn öffnet, auch zum Geschehen der Weihnacht wie es der Engel verkündet:
„Siehe ich verkündige Euch große Freude! Denn Euch ist heute der Heiland geboren, Christus der Herr!“

Der Alltag, Müdigkeit, Enttäuschungen mit anderen Menschen und mit uns selbst wollen uns immer wieder die Freude nehmen, aber es gibt einen  Weg, um die Freude wieder zu gewinnen.

Dieser Weg beginnt mit der Dankbarkeit gegen Gott im Gebet und im Lobpreis. Die Dankbarkeit des Herzens macht uns hellsichtig für Gottes Güte und lässt uns immer tiefere Freude empfinden über die kleinen und die großen Taten Gottes, über die alltäglichen und über die außerordentlichen, die uns manchmal auch geschenkt werden.

Weiter führt uns dieser Weg der Freude zu den Wundern Gottes und an den Ort, wo sie uns ganz nahe werden:
“Er hat ein Gedächtnis gestiftet Seiner Wunder“ ( Psalm 111,4 ).

Das „Gedächtnis“, das Er gestiftet hat, sind die Orte und Zeiten, die wir im Gottesdienst erleben, ganz besonders im Hl. Mahl, der Hl. Eucharistie. Hier wird die Liebe Gottes für uns erfahrbar, Seine Tröstung, Seine Stärke, Seine Führung für unser Leben.
Nicht wir gedenken, sondern Er gedenkt und schenkt. Seine Wunder werden lebendig, frisch wie am ersten Tag, wie am Ostermorgen und in der Hl. Nacht und wir dürfen hinzutreten zu Seinen Wundern.

Da leuchtet der Glanz Gottes uns auf, und unser Herz füllt sich mit dem Lob und der Freude, die wir so nötig für unser Leben brauchen, für unseren Alltag, damit die Wunder Gottes bei uns bleiben können.
Dann werden wir erleben wie die Freude Gottes unser Dunkel durchbricht, weil Seine Wunder uns ganz nahe sind und bleiben, weil Er sich selbst uns schenkt: “Euch ist  h e u t e  der Heiland geboren!“

Und wir antworten:
„Sehet dies Wunder, wie tief sich der Höchste hier beuget, sehet die Liebe, die endlich als Liebe sich zeiget, Gott wird ein Kind, hebet und träget die Sünd, alles anbetet und schweiget!“

Diese Nähe Gottes, diese Freude wünschen wir Ihnen allen von  Herzen:
Gesegnet Weihnacht  und ein behütetes Neues Jahr!

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14. Dezember 2012

Einsam wacht nur das traute hochheilige Paar
Einsam wacht nur das traute hochheilige Paar

Vorweihnachtlicher Gruß an die Leser

Mit dieser geschnitzten Krippe aus Korea möchte ich allen Benutzern dieser Homepage unsere ganz herzlichen Segenswünsche zum Christfest und zum neuen Jahr senden. Möge der uns geborene Heiland Ihnen an allen Tagen, den  guten wie auch den bösen, nahe sein und Freude, Trost und Hoffnung schenken.

Eben das haben viele von Ihnen auch uns gerade in den letzten Wochen und Monaten gewünscht und erbeten angesichts der Krankheit, die meine Ehefrau Ingegärd während unseres diesjährigen Sommers in unserm südschwedischen Domizil überfallen hat. Fatal war, dass  wir nicht sogleich erkannt haben, dass dies die Ursache ihrer ungewohnten Schwäche war, über die sie schon seit Ende Mai klagte und die es ihr unmöglich machte, auf gewohnte Weise durch rüstige Wanderungen unsere schwedische Landschaft zu erschließen. Auch im Provinzial-Krankenhaus in Jönköping hat man es nicht erkannt, sondern sie im Gegenteil  nach kurzer Temperaturmessung  als angeblich gesund wieder weggeschickt.

Erst nach unserer Heimkehr  nach Deutschland ergab eine Röntgenaufnahme in der Tübinger Universitäts-Klinik, dass sie an einem „klassischen Hodgkin Lymphom“ leidet. Dieses lässt die Lymphknoten anschwellen und auch einige inneren Organe mit Krebszellen befallen. So wurde sie zunächst für drei Wochen stationär und seither ambulant mit chemotherapeutischen Infusionen behandelt. Wie die Fachärzte uns trösteten, ist dieses Lymphom in vielen Fällen heilbar; doch die Behandlung kann sich noch mehrere Monate bis weit ins kommende Jahr 2013 hineinziehen. 

Die Diagnose kam wie ein plötzlicher Keulenschlag über uns, den unsere liebe Patientin bemerkenswerter Weise gefasster hinnahm als ihr Ehemann.  Nun gilt es für uns beide, unser Vertrauen fest auf Gott, den starken Arzt zu setzen, der auch in dieser bedrängenden Situation weiß, was sein Liebesplan für Ingegärd enthält. Unsere 5 Kinder und 14 Enkel kümmern sich rührend um ihre Mutter; Gunilla, die Jüngste, kam sogar für eine Woche aus England angeflogen.

Schon jetzt erleben – wie andere zuvor – auch meine Frau und ich, dass für christusgläubige Ehepartner durch ein gegenseitiges Anteilnehmen an dem Leiden des anderen im gemeinsamen Vertrauen auf Gott die eheliche Gemeinschaft eine neue Dimension und  geistliche Vertiefung gewinnen  kann.

Wunderbar tröstlich für uns ist, dass uns darüber hinaus zahlreiche treue Beter zur Seite stehen, quer über die Konfessionen und Kontinente hinweg bis hin ins ferne Korea. Auch Ingegärd ist dort seit unserm 2-semestrigen Gastaufenthalt an der Yonsei-Universität in Seoul im Jahre 2003 unvergessen geblieben. Gerade unsere koreanischen Mitchristen sind bekannt als starke Beter mit einem unerschütterlichen Gottvertrauen! 

Eigentlich hatte ich geplant, Anfang November für 10 Tage nach Korea zu fliegen. Dorthin hatten mich  zwei mir befreundete Professoren zu Gastvorträgen, Predigten in den größten Kirchen Asiens und Interviews eingeladen. Auch Ingegärd war eingeladen.; weil sie aber so weite Reisen ohnehin nicht mehr unternimmt, hatte meine Schülerin, die Professorin Dr. Dong-Joo Lee, unsern Enkel Sven eingeladen, mich als Stütze zu begleiten. Er  betreibt z. Z. sein theologisches Sprach- und Vorstudium im Geistlichen Rüstzentrum Krelingen in der Lüneburger Heide, Gerade auch  für ihn wäre diese Flugreise in den Fernen Osten  eine lehr und erlebnisreiche Zeit mit neuen ökumenischen Erfahrungen geworden,. Unsere koreanischen Freunde hatten ihm für seine Erkundungs- und Besichtigungs-Exkursionen sogar einen Leihwagen mit einem einheimischen Guide bereit gestellt!

So war unser beider Enttäuschung wie auch die unserer Gastgeber natürlich groß, als ich um Ingegärds willen die Reise absagen musste. Doch baten sie mich nun, ihnen meine Referate schriftlich zu senden, damit sie diese ins Koreanische übersetzen und bei den dafür angesetzten Versammlungen vorlesen konnten.
Das geschah, und zu unserer Freude  war das positive Echo so stark, dass alle christlichen Zeitungen und Zeitschriften darüber berichteten bzw. sie z. T. abdruckten. (Einer dieser Vorträge ist in die englische Rubrik dieser Homepage aufgenommen und kann dort gelesen werden).
Es waren sehr brisante Themen, die sich auf die im Oktober nächsten Jahres 2013 in der südkoreanischen Hafenstadt Busan anberaumte Zehnte  Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen und die dort vertretene Theologie (bzw. Ideologie) bezogen. Unter dem Thema wird hier in einer weithin biblisch und evangelikal klingender Sprache die säkular-ökumenische Schau von einer schrittweisen „Transformation“ (Umwandlung) der notleidenden Schöpfung in das Reich Gottes auf Erden vertreten.
Nun hoffe ich, dass ich die in diesem Jahre abgesagte Vortragsreise nach Korea 2013 zur gleichen Jahreszeit nachholen und dabei auch als Beobachter an der ÖRK-Tagung in Busan teilnehmen kann.

In den letzten Wochen des Novembers haben uns zwei Todesfälle  im engeren Bekanntenkreis stark bewegt. Am 27. November geleiteten wir Frau Irmgard Stuhlmacher, die Gattin meines Tübinger Fakultätskollegen, des Neutestamentlers Prof. Peter Stuhlmacher, auf dem Tübinger Bergfriedhof zur letzten irdischen Ruhestätte.  Er hatte seine geliebte Lebensgefährtin als MS-Patientin fast 25 Jahre lang mit bewundernswerter Hingabe betreut. Es bewegte uns tief, was er in einem Dankesbrief an uns schreibt:

„Ohne die Hoffnung auf Gott , der die Toten auferweckt und seinen Sohn für
uns dahingegeben und auferweckt hat, wäre die Situation am Krankenbett
meiner Frau trostlos gewesen. Nun aber ist sie bei Ihm in Frieden. …
An Sie und Ihre kranke Frau denke ich sehr. Meine Fürbitte begleitet Sie beide.
Nehmen Sie sich alle verfügbare Zeit, um noch miteinander vor Gott zu leben
und sich im Glauben einzuüben ….“

In der Woche zuvor, am 16. November, fand im großen Gottesdienstsaal der Korntaler Brüdergemeinde die Trauerfeier für Prälat i. R. Rolf Scheffbuch statt, den weit über Württembergs und Deutschlands Grenzen hinaus bekannten führenden Repräsentanten des schwäbischen Pietismus,. Dazu hatten sich über 1000 dankbare  Christen, –man kann sagen die Vertreter der gesamten deutschen evangelikalen Bewegung – eingefunden. 
Rolf Scheffbuch Herz brannte zeitlebens in dem Verlangen, Menschen zu Jesus Christus als dem einen Erlöser und Herrn zu führen. Er war auch in der Lausanner Bewegung für Weltevangelisation führend engagiert, organisierte die alljährlichen „Ludwig-Hofacker-Konferenzen (heute „Christustag“) und beteiligte sich an der Großveranstaltung „ProChrist“. 
Aus den vorgetragenen Nachrufen ragten die des Stuttgarter Landesbischofs D. Frank July und die des Hauptsprechers von ProChrist, Ulrich Parzany, hervor. Mein eigenes „In memoriam“ für meinen Freund Rolf Scheffbuch ist in dieser  Homepage nachzulesen.
Auch plane ich für Anfang 2013 eine missionstheologische Fachtagung hier in Gomaringen, die wir das „Rolf Scheffbuch-Symposion“ nennen. Hier soll von qualifizierten Missiologen  herausgearbeitet werden, dass Rolf Scheffbuch bis zu seinem Tode ein standhafter Vertreter des klassischen biblisch heilsgeschichtlichen Missionsverständnisses geblieben ist. Dies hat er  in Wort und Tat gegen neumodische Trends verteidigt, und zwar  nicht nur in der Genfer ökumenischen, sondern nunmehr auch in der evangelikalen Bewegung.

Nun schließen wir mit Liedzeilen aus dem Choral „O du fröhliche …“
Christ ist erschienen, uns zu versühnen, freue dich o Christenheit!

In dieser getrosten Freude mit Ihnen verbunden Grüßen mit herzlichen Segenswünschen alle Leser dieser Homepage
   
Ihre
    Ingegärd und Peter Beyerhaus

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14. Dezember 2012

Tawadros II., geb. am 4. Nov. 1952 und am 18. Nov. 2012 in Kairo zum 118. Kirchenoberhaupt der Koptisch-orthodoxen Kirche eingesetzt. (Bildquelle: United Copts of Great Britain, http://www.unitedcopts.org)
Tawadros II., geb. am 4. Nov. 1952 und am 18. Nov. 2012 in Kairo zum 118. Kirchenoberhaupt der Koptisch-orthodoxen Kirche eingesetzt. (Bildquelle: United Copts of Great Britain, www.unitedcopts.org)

Segenswünsche an das neue Oberhaupt der Koptisch-orthodoxen Kirche

Die christliche Minderheit in Ägypten hat einen neuen Papst. Bei dem traditionellen rituellen Losverfahren fiel die Wahl auf
Tawadrous II, bislang Weihbischof im oberägyptischen Beheira im Nildelta. Er ist das künftige Oberhaupt der Kopten weltweit, deren Zahl zwischen 8 und 12 Millionen geschätzt wird.
Die Wahl des Nachfolgers für den im März 2012 verstorbenen Patriarchen Shenouda III. wurde angesichts der gegenwärtigen politischen Krise in Ägypten und der neuen Bedrängnis die koptischen Christen um einen Monat vorgezogen.

Fortsetzung in der Rubrik „undefinedGeistliche Ökumene“.

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4. Dezember 2012

Durchbruch der Sonne durch eine Wolkenwand über dem Karmel-Gebirge in Israel. Photo: Daniel Melman. Siehe http://www.flickr.com/photos/danielme/2558203592/
Durchbruch der Sonne durch eine Wolkenwand über dem Karmel-Gebirge in Israel. Photo: Daniel Melman. Siehe www.flickr.com/photos/danielme/2558203592/

Advent ohne Klingeling und Tannenduft

„Alle Jahre wieder kommt das Christuskind“ – so erklingt es seit Mitte November schon
fröhlich aus zahlreichen Lautsprechern auf Märkten und in Geschäften, als handelte es sich beim Christfest um ein unwandelbares Naturereignis – „der nächste Winter kommt bestimmt“. Mit dieser und anderen gefühligen Melodien wird Stimmung gemacht. Menschen werden scharenweise angelockt, sich in den  vorweihnachtlichen Einkaufstrubel hineinzuwerfen.

Fortsetzung in der Rubrik „undefinedZeitgeschehen“

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21. November 2012

Der Prophet. Von Jakob Steinhardt 1957
Der Prophet. Von Jakob Steinhardt 1957

Der Buß- und Bettag

galt früher als einer der wichtigsten typisch evangelischen Feiertage.

Seine Ursprünge gehen bis in das Alte Testament zurück, wo zu Notzeiten die Könige Israels und Judas und auch Propheten das ganze Volk aufforderten, einen Tag mit Fasten und Bußgebeten zu verbringen  (Richter 20,26; 1. Sam 7,5 ff.; Joel 1, 13 ff. u. ö.) .

Auch im Imperium Romanum gab es staatlich verordnete Bet- und Bußtage. Als das römische Recht in ganz Europa eingeführt wurde, verordnete jedes Land seine eigenen gelegentlichen oder permanenten Buß- und Bettage.

Nach der Reformiaton blieb diese geographische Mannigfaltigkeit der Termine in den einzelnen deutschen Kleinstaaten erhalten. Im Jahre 1852 schlug die „Eisenacher (Kirchen-)Konferenz“ den Mittwoch vor dem letzten Sonntag im Kirchenjahr (Ewigkeits-Sonntag) dafür vor. Dieser Regelung schlossen sich 1893 die nord- und mitteldeutschen Landeskirchen Regelung an, im Laufe des beginnenden 20. Jahrhunderts auch die süddeutschen.

In der Rubrik „undefinedZeitgeschehen“ finden Sie Näheres.

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16. November 2012

Rudolf Bäumer (1912-1993)
Rudolf Bäumer (1912-1993)

Zum 100. Geburtstag des Gründers der Bekenntnisbewegung

Am 17. November dieses Jahre 2012 haben bekennende Christen in Deutschland und über dessen Grenzen hinaus Anlass, sich dankbar an Pastor Rudolf Bäumer zu erinnern, den  Vorkämpfer im gegenwärtigen Glaubenskampf um die Gültigkeit der Heiligen Schrift und der evangelischen Bekenntnisschriften. Im kommenden Jahre 2013 werden es 20 Jahre her sein, dass er von Gott in die Ewigkeit abberufen wurde.

In der Rubrik „undefinedPersönliches“ finden Sie Näheres.

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12. November 2012

Rolf Scheffbuch am 14.10.2012 in Korntal.Aufnahme (Detail): Bernhard Weichel, Stuttgart
Rolf Scheffbuch am 14.10.2012 in Korntal.
Aufnahme (Detail): Bernhard Weichel, Stuttgart

Nestor des Schwäbischen Pietismus heimgerufen

Zum Tode von Prälat i. R. Rolf Scheffbuch (1931-2012)

In der Nacht zum 10. November d. J. starb ganz unerwartet und sanft der Württembergische Prälat i. R. Rolf Scheffbuch in seiner Wohnung in Korntal bei Stuttgart. Seine Angehörigen erblicken auch in der Weise seines Todes einen erneuten Erweis der Gnade Gottes. Jesus Christus, den er bis zuletzt in mannigfachen Aufträgen immer wieder fröhlich bezeugte, hat ihn ohne Ängste und Schmerzen in sein himmlisches Reich heimgeholt.

In der Rubrik „undefinedPersönliches“ finden Sie Näheres.

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November, 4th 2012

Logo der Busan-Versammlung

A critical evaluation and evangelical proposal to the WCC-Assembly 2013 in Busan

by Dr. Peter Beyerhaus D.D.

In 2010, the National Christian Council of Korea decided to invite the World Council of Churches to convene its 10th Assembly in 2013 in the Korean city of Busan. It will be the first time when a WCC Assembly is hold in the Far East. There are several reasons for this option; some lie in the interest of the NCC of Korea, others in considerations of the Geneva Staff of the WCC. Probably the latter is hoping that the hosting of the Assembly in a country known for the spiritual vitality of its Christian community will exercise a reviving influence on the future development of the WCC.

Continuation in the section „undefinedenglische Abteilung“.

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26. Oktober 2012

Martin Luther als Augustinermönch, 1520.Von L. Cranach d. Ä. (1472–1553).
Martin Luther als Augustinermönch, 1520.
Von L. Cranach d. Ä. (1472–1553).

Zum Reformationstag am 31. Oktober

Am Anfang der Reformation stand nicht ein Parademarsch zu den Klängen des Schutz- und Trutzliedes der Lutheraner „Ein feste Burg ist unser Gott“. Vielmehr war es das verzweifelte Ringen eines kleinen Mönches in seiner Zelle im Erfurter Augustiner-Klosters mit der Frage: „Wie kriege ich einen gnädigen Gott?“

Daran hat kürzlich niemand anderes erinnert als der deutsche Papst Benedikt XVI., als er im September 2010 auf seinem Deutschlandbesuch auch das Augustiner-Kloster in Erfurt besuchte und dort die Spitzenvertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland traf. 

Fortsetzung in der Rubrik „undefinedZeitgeschehen“.

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29. September 2012

Erzengel Michael v. William Morris in Waterford, Herts., England, 1872
Erzengel Michael v. William Morris in Waterford, Herts., England, 1872

Zum Fest des Erzengels Michael am 29. September

Das Fest des hl. Erzengels Michael wurde im Jahr 493 Papst Gelasius I.auf den 29. September gelegt. Im Volksmund wurde der Gedenktag Michaelis oder Michaeli genannt. Früher nannte man in den deutschen Schulen die Herbstferien Michaelisferien.
Das Fest wurde ab dem 9. Jahrhundert auch auf die beiden anderen biblisch bezeugten Erzengel Gabriel und Raphael ausgeweitet, und wird bis heute von der römisch-katholischen, der anglikanischen und einigen protestantischen Kirchen begangen

In der Rubrik „undefinedZeitgeschehen“ finden Sie eine Kurzpredigt zum Michaelisfest.

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12. September 2012

Die Bekenntnis-Ökumene lebt –  Zeltevangelisation mit Lutz Scheufler

Bericht von der Zeltevangelisation mit Lutz Scheufler im Juli 2012 in Winterlingen auf der Schwäbischen Alb

In der Rubrik „undefinedGeistliche Ökumene“ finden Sie Näheres.

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24. August 2012

Andreas Theurer

Warum werden wir nicht katholisch?

So fragt im Titel des soeben im Dominus-Verlag Augsburg erschienenen Büchleins der Verfasser Andreas Theurer seine Leser. Bislang war er Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Göttelfingen im Dekanat Freudenstadt. Auf dem Umschlagbild lächelt er sie – im schwarzen protestantischen Talar mit weißem Beffchen gekleidet – an. Er lädt sie ein zum Empfang des heiligen Abendmahls, indem er ihnen Patene und Kelch mit den soeben von ihm nach evangelischem Ritus konsekrierten Elementen entgegenhält.
Dieses Bild ist allerdings, wie sich herausstellt, leider eine Fiktion.

Fortsetzung unter der HP-Rubrik “undefinedGeistliche Ökumene

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21. August 2012

Entwicklungsminister Niebel in Syrien "hartherzig"
Muslime haben das nahe Ausland, Christen verlieren ihre Heimat

Frankfurt am Main (21. August 2012) - "Hartherzig" nennt die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) die Argumentation von Entwicklungsministers Dirk Niebel (FDP), für die Christen in Syrien keine Sonderhilfen in Aussicht zu stellen, weil das seiner Meinung nach zu Neid und Missstimmung führen und neue Konflikte schüren könne. "Muslime finden Schutz im nahen Ausland und können später nach Hause zurückkehren, die Christen verlieren hingegen ihre Heimat endgültig", so Karl Hafen, Geschäftsführender Vorsitzender der IGFM.

In der Rubrik „undefinedMartyrium“ finden Sie Näheres.

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15. August 2012

PRESSEERKLÄRUNG

vom 15. August 2012 14:01:17 GMT+02:00

In einer gemeinsamen Presseerklärung distanzieren sich das Forum Deutscher Katholiken und die evangelische Kirchliche Sammlung um Bibel und Bekenntnis vom Vorhaben einiger Politiker, die für so genannte Eingetragene Lebenspartnerschaften das Ehegattensplitting zuerkennen wollen:
Schon die Einführung der „Verpartnerung“ als Institut sei ein schwerer Fehler gewesen, so die Vorsitzenden Prof. Hubert Gindert (FDK) und Andreas Späth, Vorsitzender der Kirchlichen Sammlung (KSBB). Nun dürfe aber auf einem bereits falschen Weg nicht konsequent weitergegangen werden, der womöglich in der Freigabe der Adoption von Kindern für Homosexuelle endet.

Einer angeblichen Ungerechtigkeit bei der Vergabe staatlicher Subventionen könne auch dadurch entgegengetreten werden, dass man diese abschafft und Familien mit Kindern von vornherein entsprechend steuerlich befreit und ihnen nicht erst Geld wegnimmt, um es dann umzuverteilen und damit Gruppen zu fördern und zu bevorzugen, die zum  generativen Fortbestand der Gesellschaft nicht beitragen.
Forum Deutscher Katholiken und Kirchliche Sammlung um Bibel und Bekenntnis

Prof. Dr. Hubert Gindert und Andreas Späth

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9. Juli 2012

Stellungnahme der KBG zur Suspendierung von Scheufler

Die Konferenz Bekennender Gemeinschaften (KBG) solidarisiert sich mit dem von Bischof Bohl suspendierten Lutz Scheufler. Sie sieht in der Suspendierung den ungeistlichen Versuch, bekennende Christen, die nicht dem liberalen, zeitgeistbestimmten Meinungsstrom von Synoden und Kirchenleitungen entsprechen - sondern in Bindung an Bibel und Bekenntnis öffentlich widersprechen - einzuschüchtern und mundtot zu machen.

Soll es so in der Kirche künftig weitergehen?

In der Rubrik „undefinedGlaubenskampf“ finden Sie Näheres.

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